Show des Sports
„Bailando“ und noch ganz viel mehr

Münster -

Wer einen internationalen Act wie Loona für die Bühne gewinnt, der ahnt natürlich, dass sich vieles auf die einstige Starsängerin fokussieren wird. Doch die Organisatoren der 20. Show des Sports wussten genau: Die anderen, die einheimischen Auftritte, müssen sich so oder so nicht verstecken.

Freitag, 08.11.2019, 21:37 Uhr aktualisiert: 09.11.2019, 10:16 Uhr
Show des Sports : „Bailando“ und noch ganz viel mehr
Loona riss in erster Reihe nicht nur die "Funkys", sondern die ganze Halle mit. Foto: Jürgen Peperhowe

Die Niederländerin, auch in den 40ern noch fit wie ein Turnschuh, war höflich und clever genug, sich das Hallenparkett am Berg Fidel mit allen tanzenden Lokalmatadoren zu teilen – und die machten gerne mit, auch wenn die allermeisten 1999, als Einstiegstrack „Bailando“ zum Nummer-eins-Knaller wurde, noch gar nicht geboren oder zumindest ein gutes Stück vom Teenager-Alter entfernt waren. „Ich bin überwältigt“, rief Loona inmitten der jungen Masse, die zahlenmäßig und optisch von den lila Blousons der tanzenden „Funkys“  dominiert wurde.

20. Show des Sports in der Halle Berg Fidel

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Routiniert und cool moderierten Annka Westbrock und Hanno Liesner den Abend, den der Stadtsportbund seit jeher den vielen ehrenamtlich tätigen Jugendlichen der Stadt widmet. Lauten Beifall von den Rängen erhielten etwa der zwölfjährige Modellflieger Martin Münster, das Taekwondo-Team Münsterland, das nicht nur Anschauungsunterricht bot, sondern auch Mikro-Dame Westbrock das Erfolgserlebnis in Form eines durchtretenen Brettes verschaffte. Viele Fans auf den Rängen hatten auch die blutjungen Hip-Hop-Tanzcrews von GW Amelsbüren und TuS Hiltrup. Der Hochschulsport präsentierte die fulminante Variante „Speedminton“, die TG Münster ihre orkanartigen „Turnados“ und der UTC Münster bot Formationstanz dar und ihren Sport wie viele andere zum Mitmachen an.

Vereinspreis

Der Jugend-Sportvereinspreis der Stadtwerke ging in diesem Jahr an Wasser+Freizeit Münster (Platz eins/1000 Euro), die TG Münster (Zweiter/600 Euro) und den BSV Roxel (Dritter/400 Euro), die sich alle bei der Integration von Kindern und Jugendlichen engagieren. W+F tut das etwa mit einem Schwimmkurs, aber auch die Eltern der Teilnehmer stehen im Fokus. Die Hilfe geht dabei weit über den Sport hinaus. Die TG fördert junge Geflüchtete gezielt im Leistungssport in ihren angestammten Disziplinen, auch im finanziellen Bereich. In Roxel beginnt das Angebot bereits in der Kita. Der Verein versucht die Kinder früh für eine Sportart zu begeistern. "Leuchtturmprojekte" nannte der SSB-Vorsitzende Michael Schmitz, der die Verleihung vornahm, den Einsatz der Clubs.

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Zu guter Letzt: Die Ehrenamtspreise gingen diesmal an Rieke Elling,  der überraschte Alexander Rosengarth (beide Sportju gend), Daniel Lewandowski (GW Amelsbüren), Bassam Machmouchi (SC Münster 08) und Jan-Philipp Schwitzki (BW Aasee). Sie alle engagieren sich in hohem Maße auf ganz unterschiedlichen Ebenen. Die junge Riege erhielt ihren stellvertretenden Lohn von Aschendorff-Verlagsleiter Marc Zahlmann. Unterdessen sang Loona munter weiter ihre bekanntesten Charthits – und schrieb Autogramme.

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