Basketball: 2. Liga Pro B
WWU Baskets geben in Iserlohn ihre Antwort

Münster -

Rundum zufrieden war Philipp Kappenstein, Trainer der WWU Baskets Münster, nach dem klarsten Sieg der Saison. Bei den Iserlohn Kangaroos gewann der Vorjahresmeister mit 89:57 – also mit satten 32 Punkten Vorsprung. Der jüngste Negativtrend ist damit bereits wieder Geschichte.

Sonntag, 10.11.2019, 16:02 Uhr aktualisiert: 10.11.2019, 16:50 Uhr
Zu 100 Prozent zufrieden war Trainer Philipp Kappenstein nach dem 89:57-Erfolg der WWU Baskets in Iserlohn.
Zu 100 Prozent zufrieden war Trainer Philipp Kappenstein nach dem 89:57-Erfolg der WWU Baskets in Iserlohn. Foto: Jürgen Peperhowe

Eine Heimniederlage gegen das Top-Team BSW Sixers, dann eine Pleite bei den Dresden Titans, bei der die Einstellung nicht das gewünschte Level erreichte – und schon war sie da, die erste kleine Krise der WWU Baskets Münster . Doch diese hat der Pro-B-Ligist nun eindrucksvoll und im Stile eines Vizemeisters beendet, der 89:57 (48:25)-Erfolg bei den Iserlohn Kangaroos war ein glasklares Statement der Münsteraner.

„Wir haben nach zwei eher schlechten Spielen ein Ausrufezeichen gesetzt, damit konnte man nicht unbedingt rechnen. Das war ein mega Spiel der Mannschaft, die es über 40 Minuten durchgezogen hat“, sagte Trainer Philipp Kappenstein .

Es war in allen Punkten „die beste Saisonleistung“ der Baskets, die den Gastgeber von Beginn an beherrschten. Die Taktik von Kappenstein ging auf, die Umstellungen – etwa mit Stefan Weß auf der Position eins als Verteidiger gegen Spielmacher Malte Schwarz und mit Andrej König als Starter – fruchteten. „Alles, was wir uns vorgenommen hatten, haben wir umgesetzt. Dazu haben wir Iserlohns Plan nicht zugelassen“, meinte der 40 Jahre alte Coach zufrieden.

So baute Münster seinen guten Start (8:2) bis auf 20:11 (10.) aus und legte im zweiten Viertel mit einem 13:0-Lauf auf 39:17 (17.) nach. Einsatz, Spielwitz, Teamgeist – alles passte bei den Baskets, die mit Kai Hänig und Malcolm Delpeche die Bretter dominierten und Iserlohns Top-Center Jozo Brkic (zehn Zähler) nie zur Entfaltung kommen ließen. „Alle haben unglaublich gut gerebounded, unsere Verteidigung war überragend“, so Kappenstein. Die Folge war eine schwache Wurfquote der Kangaroos aus dem Feld (30 Prozent), die bessere Ausbeute bei den Abprallern (39:31) und der bessere Wert bei den Turnovern (11:17) taten ihr Übriges.

Der Vorsprung zur Pause war schon komfortabel. Den Fehler, nachzulassen und die Sauerländer so eventuell noch einmal zurück in die Partie zu bitten, machten die Baskets nicht. Sieben Punkte am Stück zum 55:28, darunter ein Delpeche-Dreier, beseitigten alle Zweifel. „Wir hatten uns in der Pause eingeschworen, genau so konzentriert und mit dem gleichen Willen weiterzumachen. Das ist uns geglückt, die Mannschaft hat eine Antwort auf die letzten Wochen gegeben. Wir waren wie ein angeschlagener Boxer, der zurückgekommen ist. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir über 40 Minuten mal so dominiert haben“, lobte Kappenstein seine zuletzt gescholtenen Schützlinge, die als Einheit überzeugten. Hervorheben wollte der Trainer allerdings niemanden, er sprach den Sieg allen elf eingesetzten Akteuren zu. „Das war super Team-Basketball. Wir wollten die beiden Niederlagen aus den Knochen schütteln und haben dies auf überragende Art und Weise geschafft“, sagte Kappenstein.Punkte:J. König (19), Delpeche (14), Hänig (12), Cooper (9), A. König, Padberg, Goolsby (je 8), Weß, Baues (je 5), Lüsebrink (1)

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