Fußball: Amateurligen
Westfalia und Borussia führen die Halbzeitbilanz an

Münster -

Westfalia Kinderhaus ist Herbstmeister, Borussia Münster ganz dicht dran an der Spitze, selbst der TuS Hiltrup hat Platz eins nicht aus den Augen verloren. Auf der anderen Seite steht der 1. FC Gievenbeck II dicht vor dem Abstieg, der auch BW Aasee droht. Ein Blick zurück auf die erste Halbserie.

Montag, 18.11.2019, 16:06 Uhr aktualisiert: 18.11.2019, 16:33 Uhr
Montasar Hammami (l.) und der TuS Hiltrup erlebten stürmische Zeiten, haben aber Tuchfühlung zur Spitze.
Montasar Hammami (l.) und der TuS Hiltrup erlebten stürmische Zeiten, haben aber Tuchfühlung zur Spitze. Foto: fotoideen.com

Am Wochenende war dieser Satz immer wieder zu hören: „Was? Ist die Hinrunde jetzt schon vorbei?“ Ja, ist sie. Zumindest in den 16er-Staffeln auf FLVW-Ebene. Die Herbstmeister stehen fest. Grund genug also, eine erste Bilanz vor der Spielpause am Totensonntag zu ziehen.

  • Streng genommen gehört
  • Preußen Münster II
  • hier demnach nicht rein. Denn der Oberligist hat in der 18er-Gruppe noch zwei ausstehende Partien. Unabhängig von denen hat sich der Neuling in der
  • Oberliga
  • aber gut akklimatisiert, überzeugt spielerisch, hat eher noch Punkte liegengelassen und weist ein total ausgeglichenes Zahlenkonstrukt auf (je fünf Siege, Remis und Niederlagen, 20:20 Tore). Der Abstand auf die Abstiegsränge 17 und 18 ist groß. Vorsicht ist geboten, weil aus der Regionalliga womöglich mehr als zwei Teams im Sommer runterkommen.
  • Ein permanentes Auf und Ab ist die Saison für den
  • in der
  • Westfalenliga
  • . Super Vorstellungen wechselten sich mit herben Enttäuschungen ab, intern gab es kleine Reibereien. Doch nach den jüngsten beiden Siegen sind es nur vier Zähler auf Rang eins.
  • Noch weitaus schwieriger gestaltete sich phasenweise die Comeback-Saison des Ex-Oberligisten
  • 1. FC Gievenbeck
  • . Im September gab es vier Niederlagen am Stück, doch dann fing sich der Absteiger. Zwar steht er nur knapp vor dem Relegationsplatz, aber auch nur fünf Zähler hinter dem TuS – und damit quasi am Ende des breiten Mittelfelds.
  • Platz eins zur Halbzeit hat sich
  • in der
  • Landesliga
  • unter den Nagel gerissen. Final durch den 3:1-Triumph beim Werner SC in der Vorwoche, unter dem Strich aber in erster Linie durch die mit Abstand beste Offensive (45 Tore). Auffällig: Auswärts holte der Tabellenführer 19 von 21 möglichen Punkten, zu Hause lediglich zehn. Der Start war holprig, der heißeste Verfolger SV Mesum ist Anfang Dezember der nächste Gegner. Der Titel ist das klare Ziel.
  • Ein klein bisschen mehr hatte sich womöglich der
  • BSV Roxel
  • mit prominenten Neuzugängen ausgerechnet. Doch Rang sechs ist für die Kleeblätter, die auch Höhen und Tiefen und dazu etwas Verletzungspech hatten, völlig in Ordnung.
  • Eine großartige Halbserie legte Aufsteiger
  • Borussia Münster
  • in der
  • Bezirksliga
  • hin. 32 Zähler aus 15 Partien, dazu punktgleich mit Spitzenreiter Greven Zweiter – besser geht’s kaum. Spielerisch kann dem Neuling kaum ein Gegner das Wasser reichen. Von Rückschlägen, die es gerade in den Derbys gab, erholte sich das Team jedes Mal schnell.
  • Einen blitzsauberen Einstieg in die Serie fand der
  • VfL Wolbeck
  • . Fünf der ersten sechs Partien gewannen die Südostmünsteraner – doch danach folgte in neun Spielen nur noch ein Erfolg. Statt Spitzenteam nur noch graues Mittelfeld – der Blick geht sogar eher nach unten.
  • Fünf Zähler über dem Strich liegt Aufsteiger
  • Concordia Albachten
  • . Das klingt vernünftig, einzig die jüngsten beiden Heimniederlagen bereiten Sorgen, zumal das Team bereits ein Spiel mehr als der Rest absolviert hat. Zu Hause gingen ohnehin sechs von neun Partien verloren, auswärts nur eine von sieben.
  • Eher andersherum verhält es sich mit
  • BW Aasee
  • . Der spielerische Fortschritt gelang zwar einigermaßen, erfolgreicher wurden die Blau-Weißen aber kaum. Sie liegen nur knapp vor der Abstiegszone, haben alle vier Saisonsiege (knapp) daheim eingefahren und in der Fremde bis auf zwei Unentschieden nichts gerissen.
  • Ein Spezialfall ist die bei null gestartete Reserve des
  • 1. FC Gievenbeck
  • . Sie ist sieglos, auswärts sogar ohne Punkt, hat bereits 80 Gegentreffer kassiert und wird von allen Seiten bedauert. Eine Partie wurde sogar mangels Personal abgesagt. Der Abstieg wird nicht zu verhindern sein. Dafür schlägt sich das junge Team tapfer.
  • Weder nach oben noch unten muss sich
  • Wacker Mecklenbeck
  • in der
  • Frauen
  • -
  • Westfalenliga
  • schauen. Platz acht entsprang einer wechselhaften Halbserie, in der es anfangs an Effektivität fehlte. Die wichtigen Duelle gegen Mannschaften von unten wurden aber zur richtigen Zeit gewonnen.
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