Reiten: Dressur
Endspurt zum Weltcup-Finale führt Langehanenberg nach Neumünster

Münster -

Dressur-Reiterin Helen Langehanenberg möchte sich mit Damsey noch für das Weltcup-Finale qualifizieren. Beim Turnier in Neumünster versucht die 37-Jährige an diesem Wochenende zu punkten – auch wenn der Weg zum Ziel beschwerlich wird.

Donnerstag, 13.02.2020, 17:02 Uhr aktualisiert: 14.02.2020, 14:52 Uhr
Start in Neumünster: Helen Langehanenberg mit Damsey
Start in Neumünster: Helen Langehanenberg mit Damsey Foto: imago-images

Die interne Konkurrenz ist riesig, die Plätze für das Weltcup-Finale sind limitiert. Das macht es für Helen Langehanenberg (RV St. Georg Münster ) nicht einfacher, ihr Ziel zu erfüllen und sich neben der gesetzten Titelverteidigerin Isabell Werth als eine von zwei deutschen Startern für das Treffen der besten Dressurreiter im April in Las Vegas zu qualifizieren. Aktuell ist die 37-Jährige Vierte der Gesamtwertung, daher gilt es, am Wochenende in Neumünster zu punkten.

Seit 1987 sind die Holstenhallen Schauplatz einer Weltcup-Etappe, an die Stadt im hohen Norden hat Lange­hanenberg beste Erinnerungen – 2014 überragte sie im Sattel von Damon Hill mit 90,375 Prozent. So hoch dürfte diesmal die Wertung in der für das Ranking entscheidenden Kür (Sonntag, 10 Uhr) nicht ausfallen, dennoch ist mit der Münsteranerin und ihrem Hengst zu rechnen – trotz der großen Konkurrenz um die in Führung liegenden Geschwister Jessica von Bredow-Werndl und Benjamin Werndl (beide 63 Zähler), die drei Punkte vor der viertplatzierten Langehanenberg stehen. Frederic Wandres (61) setzt dagegen in Neumünster aus.

Der Start in die VR Classics ist der Team-Welt- und Europameisterin zumindest schon einmal geglückt. Mit dem imposant großen, neun Jahre alten Vayron gewann sie die erste Prüfung des Turniers. Im Sattel des westfälischen Hengstes erhielt Lange­hanenberg im Prix St. Georges mit 73,480 Prozent die beste Wertung, die Niederländerin Petra van Esch folgte mit Fifty Fifty und 72,647 Prozent auf dem zweiten Platz.

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