Leichtathletik: Deutsche U-20-Meisterschaften in Neubrandenburg
LG Brillux: Sietmann glänzt – Staffel verliert Stab

Münster -

Was für ein Pech: Bei den Deutschen U-20-Meisterschaften der Leichtathleten entglitt der Staffel der LG Brillux der Stab. Damit wurde die Qualifikation für den Endlauf verpasst. Für das beste Resultat der Abordnung aus Münster sorgte Mittelstreckler Marco Sietmann.

Sonntag, 16.02.2020, 18:15 Uhr aktualisiert: 16.02.2020, 22:02 Uhr
Da ist nichts mehr zu retten: Beim Wechsel von Linus Mühlenbeck unf Bastian Sundermann geht der Brillux-Staffel der Stab verloren.
Da ist nichts mehr zu retten: Beim Wechsel von Linus Mühlenbeck unf Bastian Sundermann geht der Brillux-Staffel der Stab verloren. Foto: Wolfgang Birkenstock

Eine Medaille blieb den Leichtathleten der LG Brillux Münster bei den Deutschen U-20-Meisterschaften in Neubrandenburg verwehrt. Trainer Jörg Riethues war dennoch alles andere als unglücklich. „Ich habe viele gute Leistungen gesehen. Darauf lässt sich aufbauen“, sagte er.

Für die wertvollste Leistung aus Brillux-Sicht sorgte Mittelstreckler Marco Sietmann . Er ging über die 1500-Meter-Distanz an den Start und passierte als Vierter in 4:09,96 Minuten den Zielstrich. „Das war ein richtiges Meisterschaftsrennen, sehr langsam und von der Taktik geprägt. Marko hat sich sehr klug verhalten und uns alle mit Rang vier überrascht“, freute sich Riethues mit seinem Schützling.

Keinen Grund zur Freude hatte die ambitionierte 4x200-Meter-Staffel. Im Vorlauf lief einige Zeit alles gut, bis zum letzten Wechsel lag das Brillux-Quartett sogar in Führung. Dann ging bei der Übergabe der Staffelstab verloren – das Aus aller Hoffnungen. „Kann passieren“, sagte Riethues, „das Team ist halt noch sehr jung. Aber natürlich waren alle nachher ziemlich traurig.“

Dafür strahlte Jakob Bruns. Über 200 Meter rannte der junge Münsteraner in 22,40 Sekunden ins Finale und belegte im Kreis der Besten schließlich Platz sieben. „Klasse, das ist Jakobs bislang größter Erfolg“, sagte Riethues.

Persönliche Bestzeit lief Oskar Enseling als Zehnter der Entscheidung über 3000 Meter. In 8:50,41 Minuten blieb er erstmals unter der Neun-Minuten-Marke – ein starkes Zeichen für die Zukunft. Und Riethues sieht noch Luft nach oben. „Oskar war ein bisschen zu vorsichtig. Mit mehr Mut wäre er noch weiter nach vorn gelaufen.“ Stark auch: Greta Piepel als 16. über 200 Meter. 25,13 Sekunden bedeuteten für sie persönliche Hallenbestzeit.

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