Beachvolleyball: EM in Jurmala
Behrens/Tillmann: Vorfreude auf den lettischen Sand

Münster -

Nach den Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand hatten Kim Behrens und Cinja Tillmann ihre Saison eigentlich für beendet erklärt. Doch als ein deutsches Duo für die EM absagte, standen die Münsteranerinnen Gewehr bei Fuß. Nun also Jurmala statt Saisonende – es geht schlechter.

Montag, 14.09.2020, 17:56 Uhr aktualisiert: 18.09.2020, 10:14 Uhr
Kim Behrens fliegt ab Dienstag bei der EM im lettischen Jurmala durch den Sand.
Kim Behrens fliegt ab Dienstag bei der EM im lettischen Jurmala durch den Sand. Foto: imago-images

Jurmala ist für Kim Behrens und Cinja Tillmann mehr als ein kleines Badeörtchen an der lettischen Ostseeküste. Etwas unverhofft darf das Beachvolleyball-Duo aus Münster dort seiner kurzen Wettkampf-Geschichte 2020 noch ein Kapitel hinzufügen, nach der Absage von Karla Borger und Julia Sude wurde es für die am Dienstag beginnende EM nominiert.

Nach einem negativen Corona-Test am Freitag sowie einem weiteren am Sonntag nach der Ankunft in Jurmala waren die letzten Zweifel beseitigt, für Behrens/Tillmann kann es losgehen. „Wir freuen uns, dass wir die EM spielen dürfen. Eigentlich hatten wir damit gerechnet, dass das Halbfinale in Timmendorf unser letztes Spiel der Saison war“, sagt Tillmann, die mit Behrens bei der DM gut 1600 Kilometer westlich von Jurmala Dritte geworden war.

Start gegen Amaranta/Lobato

Ein Ergebnis, das den beiden an Position zehn gesetzten Beacherinnen Selbstvertrauen mit in den lettischen Sand gibt, ohne sich dabei überbordende Ziele zu setzen. „Wir gehen ganz entspannt in das Turnier. Keiner weiß genau, wie gut sich die anderen Teams in diesen Zeiten vorbereiten konnten“, erklärt Tillmann.

Mit ihrer Partnerin trifft sie am Dienstag in Gruppe G auf Amaranta Fernandez/Angela Lobato (Spanien). Ein Paar, gegen das Behrens/Tillmann schon Erfahrungen gesammelt haben – allerdings an der Seite einer anderen Mitspielerin. Im Siegfall spielt das deutsche Team am Mittwoch gegen Sanne Keizer/Madelein Meppelink (Niederlande) oder Kristine Briede/Krista Paegele (Lettland) um den direkten Achtelfinaleinzug, bei einer Niederlage gegen eine dieser Paarungen um den Verbleib im Turnier.

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