Fußball: Regionalliga West
Platzverweis der Genickbruch: RW Ahlen unterliegt bei RW Essen

Ahlen -

RW Ahlen hat bei RW Essen lange Zeit Aussicht auf Zählbares gehabt. Erst kurz vor Schluss stellte der Topfavorit die Weichen auf Sieg. Dabei profitierte er auch von seiner Überzahl. Die Ahlener reagierten mit einer Mischung aus Trotz und Stolz.

Mittwoch, 23.09.2020, 21:40 Uhr
Paolo Maiella (Mitte) und RW Ahlen gaben an der Hafenstraße beim Topfavoriten Essen eine ganz starke Visitenkarte ab. Am Ende reichte das aber nicht, um Zählbares mitzunehmen.
Paolo Maiella (Mitte) und RW Ahlen gaben an der Hafenstraße beim Topfavoriten Essen eine ganz starke Visitenkarte ab. Am Ende reichte das aber nicht, um Zählbares mitzunehmen. Foto: Marc Kreisel

Rot-Weiß Ahlen hat die eigene gute Form bestätigt. Trotz einer 2:3-Niederlage bei RW Essen präsentierte sich der Regionalliga-Aufsteiger über weite Strecken auf Augenhöhe.

Gegen den Topfavoriten auf den Titel setzte Björn Mehnert auf einen verstärkten Defensivriegel. Und der war mit Koray Kacinoglu, Sven Höveler, Mateusz Tietz, Rene Lindner und Bennet Eickhoff gleich fünf Mann stark. Davor formierten die Ahlener einen Viererblock, Paolo Maiella fungierte als Speerspitze.

Defensiver Ansatz

Der auf dem Papier betont defensive Ansatz war in Wirklichkeit aber nicht nur das. Zwar waren die Ahlener gegen den individuell stark besetzten Kontrahenten in erster Linie auf Kompaktheit bedacht, doch immer wieder schwärmten sie überfallartig aus. Und das mit Erfolg.

Fußball-Regionalliga West: RW Essen – RW Ahlen

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  • RW Essen - RW Ahlen 2020/2021 Regionalliga West 23.09.2020 Fotograf: Marc Kreisel

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    Foto: Marc Kreisel

Es waren gerade mal fünf Minuten absolviert, da erkämpften Arda Nebi und Ilias Anan gemeinsam im Mittelfeld den Ball. Dann ging es ganz schnell. Yasin Altun über rechts, Querpass zu Kacinoglu – drin, 0:1. Essen antwortete seinerseits in der 10. Minute mit einem Treffer durch Marco Kehl-Gomez. Weil der aber im Abseits stand, fand das Tor keine Anerkennung. In der 19. Minute aber klingelte es erneut im Kasten von Bernd Schipmann und diesmal zählte der Treffer. Nach einem Freistoß von Oguzhan Kefkir war Marcel Platzek per Kopf zur Stelle – 1:1.

Notbremse verschiebt Kräfteverhältnisse

Der große Zeiger hat sieben weitere Drehungen unternommen, da gingen auch schon die Gäste wieder in Front. Bennet Eickhoff machte mit dem Ball am Fuß Meter um Meter, setzte einen Schnittstellenpass an und servierte für Paolo Maiella – 1:2 (26.). Damit ging es auch in die Halbzeit. Denn auch Kehl-Gomez mit einem platzierten Kopfball (30.) konnte daran nichts mehr ändern.

Kurz nach Wiederanpfiff dann kassierte Bennet Eickhoff für eine Notbremse an Simon Engelmann die Rote Karte. Den dafür ebenfalls fälligen Freistoß klärte Bernd Schipmann zur Ecke. Die segelte sogleich in den Strafraum, wo Marco Kehl-Gomez per Drehschuss für das 2:2 (51.) sorgte.

Mischung aus Trotz und Stolz

RWE erhöhte nun in Überzahl den Druck, doch RWA hielt stand. Sowohl gegen Engelmann (74.) als auch gegen Platzek (80.) klärte Ahlens Keeper Schipmann mit einer Glanztat. Machtlos war er beim 25-Meter-Schuss von Amara Condé zum 3:2 (83.) für die Hausherren. Ahlen stellte nun auf Dreierkette um, schmiss alles nach vorne. Doch vergeblich. „Es ist schon erstaunlich, wenn sich Essen zu Hause in den letzten acht Minuten gegen uns in die Hose scheißt. Da haben wir verdammt viel richtig gemacht. Mit elf Mann gewinnen wir das Ding“, hielt RWA-Trainer Björn Mehnert mit einer Mischung aus Trotz und Stolz fest.

RW Ahlen: Schipmann – Kacinoglu, Höveler, Tietz (85. Schmidt), Lindner, Eickhoff – Aboagye, Altun, Anan (60. Schmitz), Nebi (70. Mai) – Maiella (75. Steinfeldt)

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