Handball: 3. Liga Nord-West
Erst Schüttelfrost, dann Mittelfrust: Ahlener SG verliert beim ATSV Habenhausen

Ahlen -

Trotz des Fieberschubs eines wichtigen Leistungsträgers war die Ahlener SG beim ATSV Habenhausen zunächst auf der richtigen Betriebstemperatur. Nach einer über weite Strecken starken ersten Hälfte ließ sich der Drittligist nach Wiederanpfiff allerdings den Schneid abkaufen.

Samstag, 24.10.2020, 21:06 Uhr aktualisiert: 28.10.2020, 18:52 Uhr
David Wiencek (am Ball) und seine Teamkollegen ließen sich nach guter erster Hälfte im zweiten Abschnitt vom ATSV Habenhausen den Schneid abkaufen.
David Wiencek (am Ball) und seine Teamkollegen ließen sich nach guter erster Hälfte im zweiten Abschnitt vom ATSV Habenhausen den Schneid abkaufen. Foto: Nils Conrad

In der Nacht von Freitag auf Samstag bekam Felix Harbaum Schüttelfrost und Fieber. Das sorgte bei der Ahlener SG am Samstagvormittag für ordentlich Aufruhr. Dank eines eilig organisierten Corona-Schnelltests und einer ärztlichen Untersuchung konnte zumindest aber eine Infektion mit Covid-19 ausgeschlossen werden. So durfte der Handball-Drittligist die Reise nach Bremen antreten. Beim ATSV Habenhausen kassierte er jedoch eine 28:32 (15:14)-Niederlage.

Kräfteverhältnisse verschieben sich

Dabei bewegte sich die Mannschaft von Sascha Bertow auch ohne Innenblock-Stabilisator Felix Harbaum über weite Strecken auf Augenhöhe. Im ersten Durchgang gab sie sogar den Ton an. Sie ging zunächst mit 3:1 (6.) in Führung. Die Ahlener waren präsent und druckvoll, lagen auch beim 7:4 (12.) und 10:6 (18.) vorne. Bis zum 13:10 (26.) lief es richtig rund für die Gäste. In den letzten Minuten vor der Halbzeit gelang es dem ATSV allerdings, bis zum 15:14-Anschlusstreffer zu verkürzen.

Handball 3. Liga Nord-West: ATSV Habenhausen – Ahlener SG 32:28

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  • ATSV Habenhausen - Ahlener SG 3. Liga Nord-West 24.10.2020 Fotograf: Nils Conrad

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Nach der Pause verschoben sich dann die Kräfteverhältnisse zugunsten der Norddeutschen. Binnen zwei Minuten übernahmen sie per Drei-Tore-Lauf zum 17:15 (32.) das Kommando. Beim Stand von 19:16 (37.) schritt denn auch ASG-Trainer Sascha Bertow mit einer Auszeit ein. Doch Habenhausen blieb dran, gab über 22:18 (39.), 24:21 (47.), 27:23 (51.), 28:25 (53.) und 31:27 (57.) weiter den Ton an. Letztlich setzten sich die Gastgeber aus Bremen mit 32:28 durch.

Zu wenig Geduld

„Wir waren aus der zweiten Welle zu ungeduldig, haben versucht, sofort den Abschluss zu suchen. Das war anders besprochen. Wir wollten den Gegner durch Kreuzungen auseinandernehmen, haben aber zu viele schnelle Würfe genommen“, monierte Trainer Sascha Bertow.

Seine jungen Spieler hätten den Drang, eigene Fehler direkt wiedergutmachen zu wollen und produzierten dadurch mitunter Fehlwürfe. „Das fällt dann natürlich immer wieder mal ins Gewicht“, so Bertow. Darüber hinaus vereitelte ATSV-Schlussmann Daniel Sommerfeld einige vielversprechende Ahlener Angriffe. So gab es morgens Schüttelfrost und abends Mittelfrust.

 

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