Steinfurt
Ganz starke erste halbe Stunde

Sonntag, 12.08.2007, 19:08 Uhr

Laer/Borghorst. Kaiserwetter , eine ordentliche Zuschauerzahl und ein Heimsieg: Für den TuS Laer hätte der Auftakt in der Bezirksliga nicht besser verlaufen können. Mit 3:1 (2:1) durch Treffer von Sascha Kozian (3.), Marc Wilhelm (21.) und Christopher Schild (92.) setzte sich die Mannschaft von Spielertrainer Thomas Fraundörfer gegen den SV Wilmsberg durch und hat damit schon die ersten Punkte zum Klassenerhalt im Sack. Und so viel steht fest: In dieser Verfassung und mit diesem Personal müssen sich die Nullachter, Vorstand wie Mannschaft, kaum Sorgen um den Ligaverbleib machen, während die Elf von Thorsten Bäumer in dieser Form gehörige Probleme in der Bezirksliga bekommen wird.

„Wir haben verdient verloren und hätten in diesem Spiel auch keinen Punkt verdient gehabt. Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen. Das zweite Gegentor ist dann etwas bitter für uns gefallen. In der zweiten Halbzeit sind wir besser ins Spiel gekommen, haben uns aber kaum zwingende Chancen erspielen können“, fiel das Fazit von SVW-Trainer Thorsten Bäumer glimpflich aus.

Thomas Fraundörfer dagegen beklagte nach dem Spiel zwar einen geschwollenen und verschrammten Fuß – Jimmy Kerrelaj hatte ihn übel gefoult –, war aber mit dem ersten Auftritt seiner Mannschaft auf dem überkreislichen Fußballparkett zufrieden: „Das lief, wie ich es erhofft und gewünscht hatte. In der ersten halben Stunde haben wir genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Wir wollten früh anpacken und mit unseren schnellen Leuten Wilmsberg in der Abwehr unter Druck setzen. Matthias Brüggemann ist sehr viel gelaufen und hat vorne ordentlich gewirbelt. Das war schon phänomenal.“

In der Tat, denn bereits nach drei Minuten musste SVW-Keeper Sebastian Tacke, der bei den ersten beiden Toren keine gute Figur machte, zum ersten Mal hinter sich greifen. Kozian stand nach Flanke von Kahlert goldrichtig und lochte ein. Zuvor hatte Kai Bröker ebenfalls eine Großchance, die die Piggen aber auf der Linie zu zweit noch vereiteln konnten. Als der erste Angriffswirbel verklungen war, verlagerten sich die Hausherren, hier vor allem Brüggemann, der beidfüßig glänzte, auf Distanzschüsse.

Nach einer Flanke von David Pepping (18.), die abgefälscht wurde und sich hinter Marc Steinfeldt ins Tor senkte, glich Wilmsberg zwischenzeitlich aus. Hille war zwar mit dem Fuß noch am Ball, doch der wäre wahrscheinlich auch so im Tor gewesen.

Doch schon drei Minuten später stellte Marc Wilhelm mit einem Kopfball von der Strafraumgrenze, den Tacke hätte halten können, den alten Abstand wieder her. Nach dem Wechsel machten die Gäste aus Wilmsberg nun mehr Druck, zwingende Möglichkeiten kamen jedoch nicht dabei heraus. Und ergab sich mal eine durch einen Laerer Fehler, wie in der 89. Minute, wussten Matthias Hille und David Pepping nichts daraus zu machen. SVW-Vize Klaus Brüning schimpfte auf der Bank wie ein Rohrspatz ob dieser Nachlässigkeiten seiner Stürmer.

Der TuS hingegen konnte mit dem Vorsprung im Rücken gut kontern und hatte in der 91. Minute damit noch einmal Erfolg. Christopher Schild erhöhte gegen Tacke, der diesmal machtlos war, auf 3:1.

Als Bernd Elferich in der vorletzten Minute den bis dato gut spielenden Brüggemann ersetzte, gab es von den zahlreichen Laerer Zuschauern sogar Applaus für den stärksten Angreifer im Laerer Schwarz-Gelb.

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