Steinfurt
Enttäuschendes Abschneiden in Münster

Montag, 14.01.2008, 16:01 Uhr

Altenberge / Münster . Sportlich betrachtet hatte Grit Schulze Wierling vom RV Altenberge eine höchst bescheidene Woche hinter sich. Aber sie nimmt es gelassen: „Es kann nicht immer klappen.“ Die Altenberger Amazone war in Münster beim K+K-Cup am Start, hatte aber sowohl bei der Einlaufprüfung am Mittwoch wie auch am Freitag bei der mittleren Tour kein glückliches Händchen mit ihren Pferden Payton und Lupo.

„Es ging eigentlich alles schief. Am Mittwoch waren es echt doofe Fehler, da waren die Pferde wohl noch nicht richtig wach, vielleicht auch noch ein wenig müde vom Wochenende“, erläutert die Altenbergerin. Am Freitag, als sie mit Payton auf der mittleren Tour gegen Reitsportgrößen wie Hugo Simon , Markus Ehning oder Ludger Beerbaum beim S-springen mit zwei Sternchen antreten musste, waren 77 Reiter am Start. 40 konnten sich für den nächsten Tag platzieren und um die weiteren Siege mitreiten. Doch auch unter diesen 40 war Grit Schulze Wierling nicht zu finden.

Hans Sattler hatte den Parcours gesteckt und allen Teilnehmern damit eine harte Aufgabe gestellt. „Der Parcours war schwer, und da ich schon an siebter Stelle starten musste und die ersten Reiter auch schon sehr schnell waren, musste ich auch volles Risiko gehen“, so die Altenbergerin. In diesem Fehler/Zeitspringen sei es von Beginn an gegen die Uhr gegangen und nicht auf Null-Runde.

Am sechsten Sprung, einem Steilsprung, ereilte sie das Pech. „Da es um die Zeit ging, habe ich den kürzeren Weg gewählt. Daher hatte ich nicht die optimale Distanz zum Hinderniss und Payton stockte“, erklärt Schulze Wierling und will sagen, dass ihr Pferd den Sprung verweigerte. „Ich bin dann den Parcours zwar noch zu Ende geritten, aber platzieren konnte ich mich natürlich nicht mehr“, war’s vorbei für die Altenbergerin. Im ersten Moment natürlich enttäuschend, aber: „Die Saison ist noch lang.“ Am kommenden Sonntag in Rhede hat sie erneut eine Chance, dann folgt Mitte März ein Auftritt in der Dortmunder Westfalenhalle. Aber Dortmund ist nicht Münster – daher dürfte ihr Ausscheiden hier besonders weh getan haben.

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