Steinfurt
Bloß nicht mit verschränkten Armen

Montag, 22.09.2008, 16:09 Uhr

Burgsteinfurt. Die Handballerinnen des TB Burgsteinfurt haben am Sonntag gegen den TV Emsdetten ihren zweiten Saisonsieg gefeiert. Allerdings war die Partie lange umkämpft, Spannung und Emotionalität waren in der Kreishalle buchstäblich zu spüren. Unser Redakteur Günter Saborowski sprach mit TB-Trainer Markus Tasche , dessen ehemalige A-Jugend heute größtenteils den Stamm der Mannschaft bildet.

Markus, bist Du am Sonntag beim Spiel selbst auch ins Schwitzen geraten?

Tasche: Nein, geschwitzt habe ich nicht. Der Puls war wohl erhöht. Es ging ja schließlich hin und her und war immer hektisch. Ich bin einer, der selbst immer ein wenig mitgeht.

Deine emotionale Betroffenheit scheint heute größer als früher. Liegt das daran, dass deine Tochter mitspielt oder weil das deine ehemalige A-Jugend ist?

Tasche: Emotional bin ich immer. Ich kann da nicht stehen wie zum Beispiel Horst Cielejewski. Der hat ja meist die Arme verschränkt. Die A-Jugend ist mir natürlich ans Herz gewachsen, vielleicht bin ich daher ein bisschen mehr dabei. Mit meiner Tochter hat das nichts zu tun. Beim mir haben alle Spielerinnen den gleichen Stellenwert.

Die Mannschaft ist ja nun wirklich sehr jung. Gegen Emsdetten standen lediglich zwei Routiniers auf dem Feld. Bereitet dir das Sorgen?

Tasche: Nein, überhaupt nicht. Ich gehe total positiv daran. Ich habe vorher schon zu den Mädchen gesagt, dass manchmal eine Aktion entscheidend sein kann. Das war schon in der Oberliga so. Ich weiß, dass ich mich auf die Mädchen verlassen kann. Bislang haben wir immer Glück gehabt.

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