Steinfurt
Zitterpartie am Balken

Freitag, 04.06.2010, 14:06 Uhr

Nordwalde - Nicht wirklich zufrieden waren die Turnerinnen des SC Nordwalde mit ihren gezeigten Leistungen, hatte man sich doch vorgenommen, die Gauliga-Rückrunde mit einem Treppchenplatz zu beenden. Nach dem Ausfall von Lisa Ueter und Sophie Zurstraßen sowie der Nachnominierung von Marielle Hemsing für die erste Gauligamannschaft, stand der vierten Nordwalder Abordnung mit Marina Zumbusch nur noch eine Turnerin zur Verfügung, so dass man auf einen Start verzichtete. Mit den daraus resultierenden null Punkten für die Rückrunde muss das Quartett im Herbst die Relegation um den Klassenerhalt bestreiten.

Auch die Gaunachwuchsmannschaft konnte nicht in gewohnter Stärke in den Wettkampf ziehen. Krankheitsbedingt fehlten Sonja Bölling und Sophia Lülf, wobei besonders Sophias Ausfall schwer zu kompensieren war.

Ziel war es für Megan Scheimann, Lana Stanley, Sarah und Franziska Lülf, Leonie Brinkmann, Ruth Ludowicy, Maya Grunwald und Aylin Akdeniz, den dritten Platz aus der Hinrunde zu bestätigen.

Zunächst sah es für die Turnküken des SC Nordwalde auch gut aus, erntete man doch am Barren die erforderlichen Punkte. Leider machte der anschließende „Zitterbalken“ dann aber seinem Namen alle Ehre. Nur Sarah gelang es, eine sturzfreie Übung vorzutragen, alle anderen büßten hier wertvolle Punkte ein.

Diese konnte auch der optimal geturnte Boden nicht wettmachen, so dass es mit auch nicht ganz perfekt dargebotenen Sprüngen letztlich nur für den undankbaren Rang vier reichte. Hiermit waren zwar die Trainerinnen hoch zufrieden, ihre Schützlinge allerdings zeigten sich enttäuscht, war doch der Platz auf dem Podest in greifbarer Nähe.

Auch im anschließenden Wettkampf der Gauliga 1-Mannschaft war es der Balken, der eine Treppchenplatzierung verhinderte. Svenja Münning, Nele Bücker, Julia Brokamp, Nicole Bölling und Marielle Hemsing präsentierten sich ausdrucksstark am Boden, turnten routiniert ihre Barrenübungen, scheiterten aber genau wie der Nachwuchs am Balken. Insgesamt drei Stürze, was eine Punkteinbuße von ganzen drei Punkten bedeutete, waren in der Summe an den anderen Geräten nicht aufzuholen.

Somit muss auch die Gauliga-1-Mannschaft ihren Klassenerhalt im November mit der Relegation bestätigen.

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