Beckmann und Stöppler triumphieren
Zweimal Philipp ganz vorn

Steinfurt -

Philipp Beckmann und Petra Stöppler heißen die Sieger des 7. Steinfurter Crosslaufes von Marathon Steinfurt.

Montag, 07.01.2013, 10:01 Uhr

Petra Stöppler war die schnellste Frau und wird im Ziel von Frank Hallau (r.) abgeklatscht.
Petra Stöppler war die schnellste Frau und wird im Ziel von Frank Hallau (r.) abgeklatscht. Foto: Günter Saborowski

Es war der erwartete Zieleinlauf. Allerdings nur beinahe. Philipp Beckmann und Philipp Brouwer waren die beiden Schnellsten beim 7. Crosslauf durch und über den Buchenberg . Aber nicht der Zweite von 2012, Brouwer, trug in Abwesenheit von Vorjahressieger Pascal Hille den Sieg davon, sondern Beckmann vom TB Burgsteinfurt gewann auf der neuen Strecke in 31:28 Minuten. Brouwer musste – vielleicht aufgrund einer aufkommenden Verletzung – mit über einer Minute Rückstand (32:37) mit dem zweiten Rang Vorlieb nehmen.

Schnellste Frau war die Borghorster Triathletin Petra Stöppler , die in 40:43 min. Die Ziellinie überquerte, gefolgt von Britta Brouwer, der Ehefrau von Philipp Brouwer, die 41:14 min. für die 9000 m lange Strecke benötigte. Sascha Weber als schnellster „Marathoni“ kam als Vierter in 35:19 min. ins Ziel am Stadion.

Ideale äußere Bedingungen bei neun Grad Außentemperatur, dazu trocken und zwischenzeitlich sogar ein wenig Aufklaren am Himmel sorgten dafür, dass sowohl Läufer als auch Zuschauer zumindest nicht nass wurden. Da auch die Strecke einigermaßen matschfrei war, hielt sich die Schuhpflege nach dem Cross bei der siebten Auflage in Grenzen.

Auch die Technik bereitete im Vergleich zum Vorjahr keinen Ärger, sodass Cheforganisator Frank Hallau kurz vor dem Start seine letzten Instruktionen an Mann oder Frau bringen konnte. Viel war es jedoch nicht, denn außer „einer etwas glitschigen Passage, wo man wegknicken“ könnte, musste Hallau keine Warnungen aussprechen.

Lauftechnisch war dieser 7. Cross nach der Hälfte der Strecke bereits entschieden. Philipp Beckmann hatte sich an der letzten Steigung, gefühlte 400 m lang, „in Wirklichkeit wohl nur 300“, so Frank Hallau, am Kreuzweg im Buchenberg, leicht abgesetzt und hatte knapp 50 m Vorsprung herausgearbeitet. Als Brouwer ihm folgte, musste er auf den letzten Metern sogar eine kurze Gehpause einlegen. „Das ist die Steigung, wo wir früher immer die Bergläufe gemacht haben. Es hat gezwickt in der Wade und dann bin ich lieber ein wenig gegangen“, sagte Brouwer. Nichts Ungewöhnliches, das mache er immer so, wenn es mal weh täte.

Im Ziel hatte Beckmann schließlich eine Minuten und neun Sekunden Vorsprung, was einen klaren Sieg auf dieser neuen Strecke bedeutete. Allerdings wusste der Burgsteinfurter nicht, ob es sein erster war: „Ganz ehrlich, ich weiß nicht, ob ich schon mal gewonnen habe.“ Auf jeden Fall war er trockener als bei seinem Sieg beim Abendlauf im Sommer, wo er schon fast aufgeweicht ins Ziel gekommen war.

„Der Vorsprung war deutlich. Ich hätte eher mit einem Kopf-an-Kopf-Rennen gerechnet. Aber die Zeiten sind eh nicht miteinander vergleichbar. Wir haben jetzt zwei Steigungen mehr als im Vorjahr. Das ist eine ganz andere Strecke“, meinte Frank Hallau, angesprochen auf die 28:35 min., die Pascal Hille in 2012 gelaufen war. Hille war am Sonntag samt Hund nur als Zuschauer dabei, allerdings schon in Laufmontur und mit langen Schritten. Er befindet sich momentan in der Vorbereitung auf eine andere Veranstaltung und wollte wohl das Risiko einer Verletzung vermeiden, feuerte seine „Kollegen“ aber auf seine Art mit „Wo bleibt die schlappe Sau!“ an.

»Es hat gezwickt in der Wade und dann bin ich lieber ein wenig gegangen.«

Philipp Brouwer

»Der Vorsprung war deutlich. Ich hätte eher mit einem Kopf-an-Kopf-Rennen gerechnet.«

Frank Hallau

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