Geschicklichkeit mit und auf dem Pferd in Hollich
Mounted Games ließen so manchen staunen

Steinfurt -

Wer Reiterspiele hört, mag zunächst an ein paar gemütliche Spielchen mit Pferden denken. Die Mounted Games gehören da nicht zu. Die Geschicklichkeitsspiele für Zwei- und Vierbeiner sind rasante Mannschaftsspiele und erfordern einiges reiterliches Können.

Dienstag, 16.07.2013, 10:07 Uhr

Dreibeinrennen bei den Mounted Games in Hollich. Keine leichte Angelegenheit, wie man sieht.
Dreibeinrennen bei den Mounted Games in Hollich. Keine leichte Angelegenheit, wie man sieht. Foto: Vera Szybalski

Wer Reiterspiele hört, mag zunächst an ein paar gemütliche Spielchen mit Pferden denken. Die Mounted Games gehören da nicht zu. Die Geschicklichkeitsspiele für Zwei- und Vierbeiner sind rasante Mannschaftsspiele und erfordern einiges reiterliches Können. Am Samstag und Sonntag konnte man sich beim Turnier der Pferdefreunde Steinfurt mit dem spannenden Sport vertraut machen.

Sattelfest sollten die Reiter schon sein – auch wenn sie manchmal mehr neben ihrem Pony im Sattel hängen oder gleich neben ihm herlaufen. Ob beim „Jousting“, wo aufgeklappte Ziele mit einer Lanze getroffen werden müssen oder beim „Dreibein-Rennen“, wo zwei Reiter mit jeweils einem Bein in einem Sack und mit ihren Pferden an der Hand zu den Mannschaftskollegen laufen. Die Mounted Games stellen besondere Anforderungen – an Pferd und Reiter.

„Es gibt 20 verschiedene Spiele, wie „Flaggenrennen“, „Ringe stechen“ oder „Flinke Füße“, erläutert Lea Schild , Jugendwartin der Pferdefreunde Steinfurt, „Grundvoraussetzung ist ganz viel Geschicklichkeit .“ Dabei werden nicht nur flinke Füße, sondern auch flinke Hufe benötigt. Denn auch für die Ponys stellen die Mounted Games besondere Anforderungen dar. Schnelligkeit und Wendigkeit sind wichtig, ebenso eine gute Abstimmung zwischen Pony und Reiter.

Neulinge in Hollich dürften sich verwundert die Augen gerieben haben. Da liegt das Problem. „Wir wollen den Sport bekannter machen“, erklärt Schild, denn bislang ist der Sport zwar ganz verbreitet im Norden Deutschlands, aber sonst weitestgehend unbekannt. Das wollen die Sportfreunde ändern mit ihrem Turnier. Noch reisten die 15 Teams aber aus Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein an – und stellten auch gleich ihre Klasse unter Beweis. Am Sonntag triumphierte das Team aus Braren, am Samstag war Fischerhude nicht zu schlagen. Dass die Steinfurter auch ganz gut zu Pferde sind bewiesen sie an beiden Turniertagen. In der Besetzung Lea und Nina Schild, Christine Frahling, Lisa Buscher und Johanna Leiß landeten die Pferdefreunde jeweils auf dem vierten Rang.

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