Burgsteinfurter Nikolauslauf
Beckmann erneut nicht zu schlagen

Burgsteinfurt -

Philipp Beckmann hat seinen Vorjahrestitel verteidigt. Der 24-jährige Burgsteinfurter und für die Laufsportfreunde Münster startende Ausnahmeläufer siegte am Samstag wie im letzten Jahr beim Steinfurter Nikolauslauf. Und zwar in überzeugender Manier mit fast zwei Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten Ronny Seifert (LT Furtwangen).

Sonntag, 08.12.2013, 19:12 Uhr

103 Läuferinnen und Läufer  waren beim 39. Steinfurter Nikolauslauf am Start und kamen auch ins Ziel.
103 Läuferinnen und Läufer  waren beim 39. Steinfurter Nikolauslauf am Start und kamen auch ins Ziel. Foto: smf

Philipp Beckmann hat seinen Vorjahrestitel verteidigt. Der 24-jährige Burgsteinfurter und für die Laufsportfreunde Münster startende Ausnahmeläufer siegte am Samstag wie im letzten Jahr beim Steinfurter Nikolauslauf . Und zwar in überzeugender Manier mit fast zwei Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten Ronny Seifert ( LT Furtwangen ). Dritter wurde Markus Jürgens von der Laufgemeinschaft Emsdetten. Bei den Frauen siegte seine Mannschaftskameradin Petra Kloppenburg. Als zweite Frau lief die 21-jährige Nina Schild vom Ausrichter Marathon Steinfurt durchs Ziel. Hinter ihr platzierte sich Stefanie Schulze Palstring (ASV Köln Triathlon).

103 Frauen und Männer gingen bei der 39. Auflage des zehn Kilometer langen Traditionslaufes auf die durch den Regen aufgeweichte Strecke und beendeten auch den Lauf. Im vergangenen Jahr kam genau die gleiche Teilnehmerzahl durch das Ziel auf dem historischen Markt. Die Zeiten mit fast 200 Teilnehmern scheinen wohl endgültig vorbei zu sein.

Gleich nach dem Start zwischen den Holzbuden des Burgsteinfurter Nikolausmarktes setzte sich Philipp Beckmann vom übrigen Feld ab. Nach der knapp einen Kilometer langen Runde durch den historischen Ortskern von Burgsteinfurt bog man in den Französischen Garten in Richtung Bagno ein. Schon dort hatte der spätere Sieger einen Vorsprung von mehr als 100 Metern, den er Kilometer für Kilometer ausbaute. „Ich bin gerade erst wieder im Training. Seit dem Marathon Anfang September in Münster habe ich eigentlich pausiert“, war Philipp Beckmann doch ziemlich überrascht vom deutlichen Sieg. „Der frühe Vorsprung war ganz gut. So musste ich nicht so viel Druck machen und konnte mein Rennen laufen“, so Beckmann. Erfreulich der 4. Platz des 16-jährigen Tobias Middendorf vom TB Burgsteinfurt, der vom ehemaligen Triathlon-Vizeweltmeister Wolfmar Joppich trainiert wird. „Ohne ihn hätte ich das nicht geschafft“, lobte der Schüler seinen Lehrer. „Mein Ziel war Bestzeit. Da hätte ich nur unter 39:45 Minuten bleiben müssen. Jetzt bin ich sogar eine 37er Zeit gelaufen. Das ist super“, freute sich der junge Läufer vom Turnerbund.

„Ich kenne das Gelände hier mittlerweile ganz gut“, sagte Frauensiegerin Petra Kloppenburg. Denn die Emsdettenerin nahm schon mal beim Altstadtlauf und dem Steinhart500-Crosslauf teil. „Ich habe vielleicht mit einem Podestplatz geliebäugelt. Aber, dass ich gewinne, hatte ich nicht auf meinem Zettel“, betonte die 49-Jährige. „Damit habe ich nie gerechnet. Ich bin noch nie so schnell gelaufen wie heute. Vielleicht lag es auch daran, dass ich mit neuen Schuhen gelaufen bin“, strahlte Nina Schild. Die junge Läuferin von Marathon Steinfurt landete nur acht Sekunden hinter der ersten Frau. „Ich war immer informiert, wo ich lag. Und fast hätte ich Petra noch erwischt“, ärgerte sich die Zweitplatzierte ein wenig.

Die vom Vorstand von Marathon Steinfurt ausgelobte Flasche Champus für den 33. Marathoni musste schon an die 31. Sabine Michael ausgehändigt werden. „Die Streckenabsicherung und Organisation hat uns schon so viele Läuferinnen und Läufer gekostet, sodass wir die 33 Marathonis nicht zusammenbekommen haben“, erläuterte Frank Hallau. Im nächsten Jahr findet der 40. Steinfurter Nikolauslauf statt, bei dem noch einmal versucht werden soll, die Teilnehmerzahl der Läuferinnen und Läufer zu pushen. „Da wollen wir für jeden Teilnehmer, der beim Lauf eine Nikolausmütze trägt, einen Betrag für einen caritativen Zweck spenden“, blickte der Organisationsleiter nach vorn.

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