In Everswinkel verloren
SC Nordwalde blutet personell weiter aus

Nordwalde -

Noch ist Polen nicht verloren – aber es steht verdächtig nahe am Abgrund, denn die Niederlage gegen den SC Everswinkel hat dem SC aus Nordwalde ganz schön weh getan. 26:41 (13:20) zeigte die elektronische Anzeige in der Kehlbachhalle nach Spielschluss, Nordwalde kommt dem Tabellenende punktemäßig immer näher.

Sonntag, 23.02.2014, 20:02 Uhr

Mit acht Ausfällen insgesamt war der SC Nordwalde im Kellerduell bei DJK Everswinkel personell in der schlechteren Situation und kassierte mit 26:41 eine fette Niederlage.
Mit acht Ausfällen insgesamt war der SC Nordwalde im Kellerduell bei DJK Everswinkel personell in der schlechteren Situation und kassierte mit 26:41 eine fette Niederlage. Foto: Rene Penno

Ohne Jan Spreer , Christian Pabst und Maik Ruck musste Trainer Christian Hülskötter acht Spieler insgesamt ersetzen. Everswinkel dagegen hatte eine volle Bank und spielte mit dem neuen Trainer im Rücken wesentlich selbstbewusster als noch zuvor. „Die waren stark und stehen zu Unrecht dort unten“, räumte auch Nordwaldes Coach ein.

Zehn Minuten lang war die Begegnung ausgeglichen, dann zogen die Gastgeber von 7:5 auf 14:9 davon. Einerseits weil Nordwaldes Deckung nicht besonders gut stand, andererseits weil auch die Torleute nicht sonderlich „was an die Finger“ bekamen. Dann hatte der SCN eine gute Phase, spielte gefällig und hatte ausreichend Einschussmöglichkeiten, so berichtete Hülskötter, um bis auf einen Treffer den Abstand zu verkürzen. Doch die Chancen wurden reihenweise liegen gelassen, weil die Mannschaft viel zu kopflos agierte. Everswinkel nutzte die Fehler natürlich gnadenlos aus und zog zur Pause davon.

Direkt nach dem Seitenwechsel legten die Gastgeber noch mal kräftig nach, schraubten den Spielstand auf 24:13 (33.), womit der Drops gelutscht war. Auf Nordwalder Seite gingen die Köpfe jetzt natürlich runter, die Schultern wurden schlaff, an ein Aufbäumen war nicht mehr zu denken. „Wie auch. Die Kraft war weg. Aber ich habe immer noch die Hoffnung, dass wir das ein oder andere Pünktchen holen, wenn wir komplett sind“, sagte der Trainer.

Tore: Flothkötter (7), Lenfort (6), Spreer, Hanke (je 4), Bröker (3), Hülskötter (2).

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