Knappe Niederlage
TB muss in die Relegation

burgsteinfurt -

Der TB Burgsteinfurt hat es nicht geschafft – Vreden dafür schon. Durch die 33:34 (15:20)-Niederlage am Samstag beim SuS Neuenkirchen und den gleichzeitigen Sieg Vredens gegen Senden 2 rutscht der Turnerbund auf den drittletzten Tabellenplatz und muss nun zwei Relegationsspiele gegen die beiden Drittletzten der Staffeln 1 (Ostwestfalen) und 2 (Warendorf) absolvieren. Im ersten, am Samstag (Uhrzeit steht noch nicht fest) hat der TBB Heimrecht, das zweite wird am Wochenende 24./25. Mai ausgetragen.

Sonntag, 11.05.2014, 20:05 Uhr

Einsatz und Laufbereitschaft waren bei den Stemmertern (hier Niclas Vinhage und Stefan Volkeri) vorbildlich. Leider haben zweimal 30 Minuten nicht zum Sieg in Neuenkirchen gereicht.
Einsatz und Laufbereitschaft waren bei den Stemmertern (hier Niclas Vinhage und Stefan Volkeri) vorbildlich. Leider haben zweimal 30 Minuten nicht zum Sieg in Neuenkirchen gereicht. Foto: Günter Saborowski

Rappelvoll war es am Samstag in derNeuenkirchener Sporthalle am Westfalenring. Allerdings waren nicht nun SuS-Anhänger vertreten, jede Menge Steinfurter waren ebenfalls vor Ort und haben ihre Mannschaft unterstützt.

Was auch durchaus notwendig war, denn Neuenkirchen zeigte einen Einsatz, als ginge es für den SuS um die Meisterschaft. Die alte Hassliebe scheint immer noch zu lodern. „Neuenkirchen hat ein enormes Kampfspiel daraus gemacht. Die wollten uns aus der Liga kegeln. Das war zum Teil schlimmer als wenn Borghorst gegen Burgsteinfurt spielt“, empfand auch Trainer Jens Czekalla .

Spielerisch hatten die Gastgeber sich zudem eine Variante einfallen lassen, die dem Spiel des TBB nicht entgegen kam. Der Torwart spielte mit Leibchen und wurde beinahe permanent als siebter Feldspieler eingebunden. „Das haben die gemacht, weil sie im Hinspiel mit unserer 3:2:1-Deckung nicht so zurecht gekommen sind“, konnte sich Czekalla den Hintergrund denken.

In Durchgang eins war Burgsteinfurt schon nach 30 Minuten mit fünf Toren ins Hintertreffen geraten, doch nach dem Wechsel kämpfte sich der TB wieder ran. Nur leider schafften Tenkamp und Co. nie den Ausgleich. Der Einsatz war vorbildlich, auch wenn die Mannschaft enorm viel laufen musste.

„Wir haben es einige Male bis auf ein Tor geschafft ranzukommen, aber dann haben uns kleine Fehler wieder zurück geworfen“, sagte der Coach. Selbst in doppelter Unterzahl waren die Stemmerter einmal in der Lage, einen Treffer zu erzielen, aber den knappsten Abstand zeigte die Anzeigentafel eben erst zum Schluss an. „Und dann hat Neuenkirchen sogar noch auf Zeit gespielt“, war Czekalla erbost.

Die wollten uns aus der Liga kegeln.

Jens Czekalla
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