1:4 gegen Coesfeld
Coesfeld einfach zu schnell für Borghorst

Borghorst -

„Das ist so offensichtlich. Da können wir uns auf den Kopf stellen und Fliegen fangen.“ Seinen Humor hat Roland Westers nicht verloren, auch wenn Preußen Borghorst weiter auf Talfahrt ist. „So offensichtlich“ war der Geschwindigkeitsvorteil von Eintracht Coesfeld, gemeint hätte aber auch die Überlegenheit der Gäste sein können. Mit 4:1 (2:1) gewann die Eintracht in Borghorst. Westers: „Völlig berechtigt. Wir machen ja aus dem Nichts das 1:2.“

Sonntag, 01.06.2014, 20:06 Uhr

Gerade mal elf Minuten stand Johannes Wesselmann gegen Eintracht Coesfeld auf dem Feld, dann musste er mit Knieproblemen ausgewechselt werden.
Gerade mal elf Minuten stand Johannes Wesselmann gegen Eintracht Coesfeld auf dem Feld, dann musste er mit Knieproblemen ausgewechselt werden. Foto: Vera Szybalski

Damit ist die Relegation für die Preußen außer Reichweite, die Borghorster verlieren in der Tabelle weiter an Boden und fallen auf Rang sechs. Dass es für die Hausherren am Sonntag nicht reichen würde, war früh zu erkennen. Angeführt von dem starken Mario Worms war die Eintracht früh Herr auf dem Platz – und in Führung. Ingo Beckmann (8.) brachte Worms im Strafraum zu Fall, der Coesfelder trat selber zum Elfmeter an und verwandelte sicher. Kai Hemsing (28.) erhöhte nach knapp einer halben Stunde.

In der Offensive ließ Westers mit Thomas Grabowski und Bernd Wilpsbäumer zwei Stürmer ran, gefährlich wurde es trotzdem nur selten. Wilpsbäumer (45.) traf dann aus dem Nichts zum Anschlusstreffer. Eigentlich ein guter Moment für ein Tor, aber alle Borghorster Hoffnungen, dass vielleicht doch noch was gehen könnte, machte Tobias Hüwe (48.) drei Minuten nach der Halbzeit zunichte.

Coesfeld spielte lange Bälle in die Spitze, Borghorst versuchte eine Abseitsfalle zu stellen, die schnappte allerdings nur höchst selten zu. Stattdessen konnten die Gäste den „Riesentemponachteil“ (Westers) der Preußen nutzen und sich gute Möglichkeiten erspielen. Mario Worms (53.) erzielte den 4:1-Enstand.

Der Wille beim SC Preußen war da. „Wir haben es bis zum Schluss probiert. Grabo hat sich zerrissen“, so Westers über den unermüdlicher Einsatz von Grabowski, der am Ende aber nicht belohnt wurde.

SCP: Beckmann – Baumann (27. Wesselmann 38. Berghaus), Greiling, Cool, H. Wilpsbäumer – Hagedorn, Gerke, Marx (79. Schabos), Brechler – Grabowski, B. Wilpsbäumer.

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