Pokalhalbfinale: SVB scheidet gegen SuS Neuenkirchen aus
Schnuppern an der Überraschung

Burgsteinfurt -

Die Voraussetzungen waren alles andere als optimal: Eine lange Ausfallliste und erst drei Wochen im Training, während der SuS Neuenkirchen bereits wieder im Ligaalltag angekommen ist. Dennoch schlug sich Landesligist SV Burgsteinfurt im Kreispokal-Halbfinale am Mittwochabend wacker gegen den Oberligisten und schnupperte an der Überraschung. Mehr als schnuppern war aber nicht drin.

Mittwoch, 25.02.2015, 23:02 Uhr

Thomas Artmann erzielte per Strafstoß das 1:1 für den Underdog. Im Elfmeterschießen unterlag der SV Burgsteinfurt mit 1:4.
Thomas Artmann erzielte per Strafstoß das 1:1 für den Underdog. Im Elfmeterschießen unterlag der SV Burgsteinfurt mit 1:4. Foto: Thomas Strack

Stemmert unterlag mit 3:6 (2:2, 2:2) nach Elfmeterschießen. Dabei lief zunächst alles nach Plan für Neuenkirchen . Bernd Schlüter (6.) brachte den SuS früh in Führung, der Favorit beherrschte die Partie. „Eigentlich haben wir alles im Griff, dann haben wir uns aber doch die Butter vom Brot nehmen lassen“, monierte SuS-Trainer Tobias Wehmschulte , dass seine Elf die Zweikämpfe nicht mehr richtig annahm und die Ordnung verlor.

Burgsteinfurt übernahm Mitte der zweiten Halbzeit mehr und mehr die Regie und erspielte sich Chancen. Nach einem Handspiel von Fabian Sandmann im Strafraum zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt, Thomas Artmann (42.) ließ sich nicht lange bitten und verwandelte zum 1:1-Ausgleich. Nur zwei Minuten später drehte der Underdog sogar die Partie: Nach schöner Vorarbeit von Ricardo Faria da Silva stand Ex-FCE-Angreifer Christian Bußmann in der Mitte goldrichtig und netzte zur Führung ein.

„Das war echt schlecht von uns“, kritisierte Wehmschulte. „In der zweiten Halbzeit hatten wir einige Chancen, haben aber immer noch viel zu viel zugelassen.“ Bei Stemmert ließen die Kräfte erwartungsgemäß mehr und mehr nach, dennoch hielt der Gastgeber lange die Führung. Fünf Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit war es dann aber so weit: Jörg Husmann (85.) verwandelte einen Freistoß direkt. „Ein Genieschuss“, musste Dirk Bültbrun anerkennen.

Davon gelangen weder Husmann noch seinen Mitspielern und auch den Burgsteinfurtern in der Verlängerung keine mehr. So ging es ins Elfmeterschießen. Während Husmann, Mümken, Nesar und Wessels im Trikot der Neuenkirchener die Nerven behielten, traf für Burgsteinfurt nur Julius Vehoff. Der Schuss von Alexander Bügener ging an die Latte, Sascha Markmann schoss über das Tor. Damit sicherte sich der Oberligist den Einzug ins Finale, mit dem Spiel seiner Elf konnte Bültbrun dennoch zufrieden sein: „Elfmeterschießen ist immer Glückssache. Ich mache den Jungs überhaupt keinen Vorwurf. Es ist aber schon bitter, wenn man so lange gut gekämpft hat und am Ende mit leeren Händen da steht.“

SVB: Beermann – Markmann, Pielage, Vehoff, Bügener – Bahlmann, Artmann – Omerovic, Schmerling, da Silva – Bußmann (63. Hörstker).

 

 

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