SVO-Wasserballer on tour
Tolles Erlebnis in Potsdam

Borghorst -

„Das war rundum eine Werbung für den Wasserballsport in Deutschland“ – Henning Schürmann, Spieler und Schiedsrichter beim SV Olympia Borghorst, zeigte sich von seinem ersten Auftritt bei der deutschen Pokalendrunde der Männer und Frauen in Potsdam mehr als angetan. Mit Schürmann als Unparteiischem und der zu Saisonbeginn zum SV Blau-Weiß Bochum gewechselten Nachwuchsspielerin Fabienne Heerdt waren gleich zwei Mitglieder des SVO bei Deutschlands wichtigster Wasserballveranstaltung dabei.

Dienstag, 10.03.2015, 15:03 Uhr

Das Gastspiel an der Havel hinterließ Eindruck und gehört zu den bleibenden Erinnerungen eines Sportlerlebens: Die gemeinsame Pokalendrunde der Männer und Frauen gilt als großes Treffen der deutschen Wasserballszene. „Das Wochenende hat unheimlich viel Spaß gemacht“, sagte Fabienne Heerdt . „Zum einen war alles top organisiert, vom Hotel bis hin zum Turnier und zum anderen war es eine riesige Erfahrung für mich.“

Die 17-Jährige spielt seit Saisonbeginn beim deutschen Rekordmeister BW Bochum und konnte mit ihrem neuen Klub durch den 14:7-Halbfinalsieg gegen den ETV Hamburg gleich ins Finale vordringen, allerdings erwies sich dort der amtierende Meister Bayer Uerdingen mit 7:15 als eine Nummer zu groß. Für „Fabi“ war es schon der vierte Auftritt im DSV-Pokal, wobei zuvor allerdings zweimal mit Borghorst und vor Jahresfrist mit ihrem damaligen Klub Hohenlimburger SV jeweils in der ersten Runde Endstation gewesen war. „Ich hoffe, dass wir auch in der Zukunft viele weitere solcher Momente erleben werden“, war die Tochter des langjährigen Borghorster Trainers Wolfgang Heerdt begeistert.

Der sportlich noch beim heimischen SVO-Team aktive Henning Schürmann gehörte nach einer ganzen Anzahl von Bundesligaeinsätzen jetzt erstmals zu den acht für die Endrunde nominierten Schiedsrichtern. Hier wurde der Borghorster mit dem stimmungsvollen Halbfinalduell zwischen Gastgeber OSC und Champions League-Teilnehmer Wasserfreunde Spandau 04 (3:10) eine hochwertige und lange Zeit offene Männerpartie übertragen, die vor über 500 Zuschauern über die Bühne ging. Tags drauf folgte das spannende Bronzeduell des Frauenwettbewerbs zwischen dem SV Nikar Heidelberg und dem ETV Hamburg (14:12). „Die Endrunde macht Lust auf die kommenden Spiele und die Play-offs in der Bundesliga“, freut sich der 26-Jährige bereits auf die nächsten Topduelle.

Auch ein dritter Borghorster stand kurz vor dem Auftritt bei dem Wasserball-Festival an der Havel: Junioren-Nationalspieler Bastian Schmellenkamp hatte im Viertelfinale mit dem Erstligisten SV Krefeld 72 nach einem Treffer in der Schlusssekunde mit 11:12 gegen den späteren Bronzemedaillengewinner SSV Esslingen das Nachsehen gehabt. Auch zwei Schmellenkamp-Treffer reichten in diesem vorgezogenen Pokalkrimi nicht.

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