Kreispokal: TV Borghorst verliert Halbfinale gegen Ibbenbüren
„Das Ergebnis ist sekundär“

Borghorst -

Die Hoffnung auf einen Sieg war schon vor dem Spiel gering, die Enttäuschung war beim TV Borghorst nach der 20:36 (9:15)-Niederlage im Pokalhalbfinale gegen die Ibbenbürener Spielvereinigung deshalb auch nicht übermäßig groß.

Mittwoch, 29.04.2015, 22:04 Uhr

Dem Ball – und dem Gegner – nur noch hinterhergucken, können in dieser Szene Borghorsts Martin Leusbrock (2.v.l.) und Lorenz Valk (r.).
Dem Ball – und dem Gegner – nur noch hinterhergucken, können in dieser Szene Borghorsts Martin Leusbrock (2.v.l.) und Lorenz Valk (r.). Foto: Vera Szybalski

„Das war eine bunt zusammengewürfelte Mannschaft, die so noch nie zusammengespielt hat. Das waren mehr Youngster als gestandene Senioren“, machte Trainer Eckhard Rüschoff auf die angespannte Personaldecke und die daraus resultierenden Folgen aufmerksam. „Das war gleichzeitig ein Pflichtspiel und eine Trainingseinheit. Das Ergebnis ist sekundär.“

Die ersten 20 Minuten hielt die aus erster und zweiter Herrenmannschaft und A-Jugend zusammengestellte Sieben noch gut mit, ab dem Stand von 6:6 zog der Favorit aus Ibbenbüren davon. Die Gäste erzielten sieben Treffer am Stück und zogen auf 13:6 weg, mit einem Sechs-Tore-Rückstand (9:15) ging der TVB in die Kabine.

In Durchgang zwei schlug sich Borghorst zunächst wacker und verhinderte, dass sich der Rückstand schnell vergrößerte. Dann schlichen sich immer mehr Fehler in das Spiel der Gastgeber ein. Rüschhoff: „Die Mehrzahl der Ibbenbürener Treffer in der zweiten Halbzeit resultierte aus Gegenstößen.“

Tore: K. Valk (6/3), Bach (4), Viefhues, L. Valk (je 3), Gewers, Terkuhlen (je 2).

► Am Samstag geht es für den TV Borghorst in der Liga weiter. Um 17 Uhr muss die Rüschhoff-Sieben beim SC Münster 08 antreten. Die Borghorster hoffen am vorletzten Spieltag aber nicht nur auf einen eigenen Sieg, sondern drücken auch Spitzenreiter HSG Gremmendorf/Angelmodde die Daumen.

Sollte der Meisterschaftsanwärter am Samstag beim ASV Senden 2 gewinnen, brauchen die Borghorster in den letzten beiden Partien „nur“ noch einen Sieg, um eine mögliche Relegation zu umgehen. „Nichts ist so ungewiss, wie die Startaufstellung von Emsdetten 3“, weiß Rüschhoff, dass das letzte Spiel eine harte Nuss wird. „Unsere große Chance haben wir am Samstag am Kanal.“ Neben den Langzeitverletzten fehlen dem TVB Dominik Hageböck, Jonas Marx und Christian Maas.

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