Fußball: Landesliga
Das letzte Teilchen im SVB-Puzzle

Burgsteinfurt -

Der SV Burgsteinfurt gab am Donnerstag den Wechsel von Marius Heckmann bekannt. Der Mittelfeldakteur schließt sich vom Oberligisten SuS Neuenkirchen den Gelb-Roten an. Nach längerer Verletzungspause will der 20-Jährige beim SVB neu angreifen. Vorfreude weckt zudem Alexander Hollermann. Der Angreifer schoss in der abgelaufenen A-Liga-Serie 39 Treffer für Hauenhorst.

Donnerstag, 02.06.2016, 15:06 Uhr

Alexander Hollermann (re.) erzielte zuletzt in der Kreisliga A 39 Treffer. Während Hollermann von Germ. Hauenhorst zum SVB wechselt, kommt Marius Heckmann vom SuS.
Alexander Hollermann (re.) erzielte zuletzt in der Kreisliga A 39 Treffer. Während Hollermann von Germ. Hauenhorst zum SVB wechselt, kommt Marius Heckmann vom SuS. Foto: Sven Rapreger

Wenn Christoph Klein-Reesink und sein „Co“ André Bischoff am 5. Juli das Training beim SV Burgsteinfurt aufnehmen, dann kann das neue Gespann gleich in „medias res“ gehen. Denn mit der Verpflichtung von Marius Heckmann vom SuS Neuenkirchen ist die Kaderplanung für die Saison 2016/17 praktisch abgeschlossen, wie Klein-Reesink bestätigt: „Wir sind rappelvoll.“ Das ist nicht die schlechteste Nachricht, darf sich Klein-Reesink doch schon jetzt konkrete Gedanken darüber machen, wie sich erste und zweite SVB-Mannschaft zur neuen Saison aufstellen werden.

Marius Heckmann war offenbar das letzte Teilchen , das dem neuen Coach in seinem fast fertigen Puzzle noch gefehlt hat. „Marius ist ein junger Spieler, der gut geschult worden ist“, beschreibt Klein-Reesink das Profil neuen Spielers. Der 20-jährige ist kein Unbekannter in hiesigen Gefilden. Der gebürtige Borghorster durchlief beim SC Preußen die Jugendmannschaften einige Altersklassen, ehe er sich zur Junioren-Abteilung des FC Eintracht Rheine verabschiedete. Von der U 19 wechselte er zu Saisonbeginn 2014/15 zum SuS.

In der abgelaufenen Serie warf den 20-Jährigen allerdings eine hartnäckige Verletzung zurück, so dass er erst zum Saisonausklang der Oberliga-Saison 2015/16 wieder Anschluss beim SuS fand. Inzwischen ist er genesen. „Und jetzt möchte er den nächsten Schritt seiner Entwicklung bei uns machen“, bestätigt Klein-Reesink. Einsetzbar sei der Mittelfeldakteur auf der Sechserposition, aber auch auf der Außenbahn. Womit er sich als Alternative für Thomas Artmann anbieten dürfte. Artmann zieht es bekanntlich beruflich für ein halbes Jahr nach Schweden. Mit seiner Rückkehr ist erst zu Beginn der zweiten Halbserie zu rechnen. Somit wird deutlich, dass der SVB-Kader zur Saison 2016/17 qualitativ wie quantitativ ausgeglichen besetzt ist und dass man schon jetzt darauf gespannt sein kann, was sich damit bewerkstelligen lässt.

In besonderem Maße gilt das für Alexander Hollermann. Als SVB-Chef Rolf Tschorn zu Beginn des Jahres mitgeteilt hatte, dass der Angreifer im Schlepptau seines Trainers von Hauenhorst zum SVB wechseln werde, hatte der Goalgetter schon 19 Treffer auf seinem Konto. Dass diese Ausbeute wahrlich kein Produkt des Zufalls war, stellte er in der Rückserie unter Beweis. Mit 39 (!) Treffern wurde Hollermann mit großem Abstand bester Torjäger; 39 Tore müssen erst geschossen werden – auch in der Kreisliga A. Allem Anschein nach wechselt da ein Angreifer zu den Gelb-Roten, der einiges erwarten lässt.

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