Turnen beim SC Arminia Ochtrup
Neues Wettkampfformat

Steinfurt/Ochtrup -

Eine erfolgreiche Premiere des „neuen“ Wettkampfformates der Turngaue Minden-Ravensberg und Münsterland bestritten die Turnerinnen des SC Nordwalde und Arminia Ochtrup am Wochenende in der Kreissporthalle in Ibbenbüren. In bunten, vereinsübergreifenden Mannschaften bündelten beide Turngaue ihre jeweiligen Stärken und „duellierten“ sich so in fünf Wettkampfklassen. In vier von fünf Entscheidungen hatten die Münsterland-Teams am Ende die Nase vorne – ein tolles Ergebnis für die Turnerinnen aus Ochtrup und Nordwalde.

Dienstag, 05.07.2016, 15:07 Uhr

Starteten für Ochtrup: Ria Ikemann, Lea-Marie Hils, Julia Dankbar, Lena Schneuing und Daniela Müller.
Starteten für Ochtrup: Ria Ikemann, Lea-Marie Hils, Julia Dankbar, Lena Schneuing und Daniela Müller. Foto: Arminia Ochtrup

Der Einzelwettkampf in Ochtrup am 10. April stellte die Qualifikation für diese neue und bisher einzigartige Wettkampfform dar. Fünf Turnerinnen des SC Arminia hatten sich für diesen Wettkampf qualifiziert und bewiesen, dass sie zu den stärksten des Münsterlandes gehören.

Ria Ikemann, Lea-Marie Hils , Julia Dankbar, Lena Schneuing und Daniela Müller vertraten den Turngau in verschiedenen Wettkampfklassen . Eine besondere Herausforderung für die Töpferstädter war es, nicht mit den gewohnten Teamkollegen Mannschaftsstärke zu beweisen, sondern mit Turnerinnen aus anderen Vereinen und Städten.

Ria Ikemann und Lena Schneuing gingen mit vier anderen Turnerinnen in der Wettkampfklasse LK 2 gemäß Landesliga 2 an den Start und bewiesen vor allem am Sprung und Balken ihre Stärke. Schneuing zeigte einen technisch sauberen Sprung und wurde mit 12,05 Zählern belohnt, was gleichbedeutend mit der dritthöchsten Wertung des Tages war. Auch Ikemann lieferte eine souveräne Leistung ab. Am Zittergerät, dem Balken, erturnte sie sich durch eine sichere und saubere Übung 11,85 Punkte.

Alle Arminen glänzten an diesem Tag am Balken. Auch Lea-Marie Hils, Julia Dankbar und Daniela Müller, die in der höchsten Wettkampfklasse antraten, holten an diesem Tag hohe Wertungen. Alle überzeugten mit Standsicherheit und ausdrucksstarken Übungen.

So ging es auch am Paradegerät, dem Sprung, weiter. Hier traten Daniela Müller und Julia Dankbar an. Müller erturnte für ihre Mannschaft eine Wertung von 13,35 Punkte, ihr Sprung zählte zu den Stärksten des Tages. Auch Dankbar lieferte einen souveränen Sprung ab und wurde mit 12,5 Punkten belohnt.

Lea-Marie Hils war verletzungsbedingt nur an zwei Geräten einsetzbar, dennoch konnte sie ihre gewohnt hohen Leistungen abrufen. Besonders am Barren zeigte sie zum ersten Mal eine Übung mit besonders schwierigen Elementen und konnte sogar mit Leonie Schmedthenke mithalten.

Schmedthenke war an diesem Tag eine besondere Teilnehmerin. Sie ließ die anderen Turnerinnen Höhenluft schnuppern, da sie normalerweise ihre Leistungen in der zweiten Bundesliga präsentiert. Am Ende des Tages landete Müller mit ihrer Mannschaft auf dem zweiten Platz und musste nur der Mannschaft rund um die Bundesliga-Turnerin den Vortritt lassen. Hils und Dankbar reihten sich auf dem vierten Platz ein. Ikemann und Schneuing erreichten mit ihren Teamkolleginnen Rang drei.

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