Handball: Bezirksliga Euregio
Der TV Borghorst muss gegen Nottuln in die Relegation

Borghorst -

Es sollte das letzte Saisonspiel für den TV Borghorst werden. Doch die Truppe von Trainer Eckhard Rüschhoff muss in die Verlängerung. Nach der 22:24 (10:12)- Heimniederlage gegen TV Vreden wartet die Relegation gegen Nottuln.

Sonntag, 14.05.2017, 13:05 Uhr

Die schlechten Chancenverwertung des TVB (hier Max Wenner) war der Hauptgrund für die Niederlage gegen den TV Vreden am Samstag.
Die schlechten Chancenverwertung des TVB (hier Max Wenner) war der Hauptgrund für die Niederlage gegen den TV Vreden am Samstag. Foto: Matthias Lehmkuhl

Einmal mehr war die miserable Chancenverwertung ausschlaggebend für die zwölfte Niederlage. Der TVB hat die viertschlechteste Offensive dieser Spielklasse. „Unser Angriffsproblem hat sich durch die gesamte Saison gezogen. Was nützt es, wenn man dann die drittbeste Abwehr hat, wenn vorne beste Möglichkeiten liegen gelassen werden“, zeigte sich TVB-Coach Eckhard Rüschhoff enttäuscht.

Die spannende Auseinandersetzung verlief während der gesamten 60 Minuten eng. Die Deckung des Gastgebers hatte immer wieder große Probleme mit dem Vredener Kreisläufer Hermann Frintrop (4 Tore). Der 10:12-Rückstand zur Pause ließ für den TV Borghorst jedoch noch alle Möglichkeiten offen. Allerdings erzielte der TV Vreden zu Beginn der zweiten Halbzeit gleich zwei Tore zum 14:10. Der TVB ließ sich nicht entmutigen und kämpfte sich wieder heran. In der 55. Spielminute warf Felix Frie den Anschlusstreffer zum 20:21. Frie war auch für das 21:22 (57.) und das 22:23 (58.) verantwortlich. Bei diesem Zwischenstand war der TVB wieder im Angriff und hatte die Chance zum Ausgleich. Doch als Referee Ewald Pferdekamp 58 Sekunden vor dem Ende Robert Valk wegen Meckerns eine Zeitstrafe aufbrummte, war die Partie gelaufen. Das letzte Tor der Partie erzielte Julius Jetter für Vreden per Siebenmeter zum 24:22-Endstand. „Wir konnten kaum unsere gefürchteten Tempogegenstöße laufen. Deshalb wurden wir gezwungen, vorne lange den Ball laufen zu lassen. Das können wir nicht. Wir spielen uns immer einen Wolf und schließen vorne zu unkonzentriert ab“, kritisierte Rüschhoff die miese Angriffsvorstellung seines Teams. Tore: Lütke Lanfer (7/3), Frie (6), Kleine-Berkenbusch (3), Hummels und Wenner (je 2), Gevers und L. Valk (je 1)

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4832925?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F57546%2F
Nachrichten-Ticker