Fußball: Kreisliga A
Verlieren ist für die Weiner und die SVB-Reserve verboten

Ochtrup -

Jede Menge Brisanz steckt in dem Duell zwischen dem FC Schwarz-Weiß Weiner und dem SV Burgsteinfurt II. Im Abstiegskampf brauche beide Seiten dringend Zählbares. Vor allem gilt aber eines: Verlieren ist verboten.

Freitag, 19.05.2017, 14:05 Uhr

Steffen Stohldreyer (2.vl.) ist als linker Verteidiger eine Bank. Das will er am Sonntag gegen Burgsteinfurts Reserve erneut unter Beweis stellen.
Steffen Stohldreyer (2.vl.) ist als linker Verteidiger eine Bank. Das will er am Sonntag gegen Burgsteinfurts Reserve erneut unter Beweis stellen. Foto: Angelika Hoof

Wer verliert, fliegt – und zwar aus der Kreisliga A. Soviel steht vor der morgigen Partie zwischen dem FC Schwarz-Weiß Weiner und der Reserve des SV Burgsteinfurt schon mal fest.

„Es wird spannend“, geht Weiner-Trainer Florian Dudek von einem Nervenspiel aus. „Vieles ist dann nur noch Kopfsache. In solchen Spielen neigt man ja zum Verkrampfen, aber das ist genau das, was uns nicht passieren darf. Fehler kann jeder machen, das ist nicht weiter schlimm. Nur der Einsatz muss stimmen, darauf kommt es mehr denn je an“, betont Dudek.

Mit Ausnahme von Torwart Lukas Asbrock können die Hausherren alles aufbieten, was Rang und Namen hat. Christopher Schultejann und Maik Thihatmar reisen von auswärts an, um ihr Team zu verstärken. Die beiden Möllers-Brüder sind fit, und auch Steffen Stohldreyer ist nach seiner langen Verletzung wieder eine feste Größe in der ersten Elf.

Ein Unentschieden wäre für beide Seiten zwar noch nicht das Ende aller Tage, doch ein Zähler könnte in der finalen Abrechnung zu wenig sein. Dessen ist sich SVB-Trainer Maik Reichstein bewusst. „In diesem Duell steckt jede Menge Brisanz, darüber brauchen wir nicht lange zu diskutieren“, findet der Übungsleiter. Seiner Meinung nach wird die Mannschaft gewinnen, die im Mittelfeld die wichtigen Zweikämpfe gewinnt und so das Kommando übernimmt.

Erfreulich ist aus Sicht der Stemmerter, dass die Trainingsbeteiligung in der vergangenen Woche relativ hoch war. Zwölf bis 14 Mann hätten sich an den Einheiten beteiligt. „Für uns ist das viel“, erklärt Reichstein, der seine Kicker auf körperlich und mental anstrengende 90 Minuten einstellt. „Ich denke, dass unser Gegner das halbe Dorf animiert hat, zum Spiel zu kommen. Dann hast du 250 Leute da stehen, die Stimmung machen. Für den einen kann sich das positiv auswirken, für den anderen störend. Warten wir es mal ab.“

►  Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Weiner-Sparkassenpark, Ochtrup.

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