Die Triathlon-EM der Sprinter in Düsseldorf
Petra Stöppler gewinnt EM-Bronze

borghorst -

Düsseldorf erwies sich als gutes Pflaster für Petra Stöppler. Bei der Triathlon-Europameisterschaft der Sprinter landete die Borghorsterin in ihrer Altersklasse auf dem dritten Platz. Nur zwei Engländerinnen musste Stöppler den Vortritt lassen.

Dienstag, 27.06.2017, 14:06 Uhr

Platz drei für Petra Stöppler aus Borghorst (r.), die bei der EM der Triathleten (Sprintdistanz) in Düsseldorf gemeinsam mit Jacqui Phillips und Maria Powell (l.) auf dem Podest stand.
Platz drei für Petra Stöppler aus Borghorst (r.), die bei der EM der Triathleten (Sprintdistanz) in Düsseldorf gemeinsam mit Jacqui Phillips und Maria Powell (l.) auf dem Podest stand. Foto: mm

Die Landeshauptstadt Düsseldorf war am Wochenende Austragungsort der Europameisterschaften im Triathlon über die Sprintdistanz. Mit von der Partie war die Borghorsterin Petra Stöpp­ler , die im Dress der Nationalmannschaft an den Start ging, und, um es gleich vorweg zu nehmen, in ihrer Altersklasse W 50 mit auf dem Treppchen stand.

„26 Medaillen“ – jubelte die DTU ( Deutsche Triathlon-Union ) am Tag nach dem Wettkampf und freute sich mit ihren Athleten über die Ausbeute in den Altersklassen. Vorgelegt hatte die Elite am Samstag, Stöpp­ler und ihre Konkurrenz der Frauen über 50 waren am Sonntag um 8.35 Uhr an der Reihe. 30 Nationen gingen an den Start, 14 Altersklassen machten ihre Sieger untereinander aus.

Geschwommen (750 Meter) wurde im Medienhafen von Düsseldorf, die Radstrecke (20 Kilometer) führte als Wendepunktstrecke über zwei Rheinbrücken, gelaufen (fünf Kilometer) wurde in der Nähe des Rheins, direkt am Landtag – wobei die Wege in die Wechselzone relativ lang waren.

Als Siebte stieg Petra Stöpp­ler nach dem Schwimmen (13:57 Minuten), das die ehemalige Wasserballspielerin ohne Neoprenanzug absolvierte, aus dem Wasser, stieg aber bereits als dritte Athletin aufs Rad. „Die beiden Frauen aus Großbritannien waren da schon weg, und beim Radfahren hat mich keine überholt. Den dritten Rang habe ich halten können“, war die Borghorsterin mit ihrer Leistung auf dem Rad (37:16) ganz zufrieden.

Gemeinsam mit Anke Lakies, die in der Endabrechnung auf Platz vier hinter Stöppler landete, ging sie auf die letzten 5000 Meter dieser EM. In 1:18:22 Stunden war sie fast eine Minute schneller als Lakies (1:19:18), konnte von den beiden Britinnen vor sich aber nur noch die Hacken sehen. „Auf dieser kurzen Distanz ist es schwer, jemanden noch einzuholen“, sagte die Borghorsterin, deren Laufzeit mit 21:32 Minuten festgehalten wurde.

Jacqui Phillips, die Siegerin der Altersklasse W 50, benötigte 1:15:52, Maria Powell auf Rang zwei war nach 1:16:58 Stunden im Ziel. Überhaupt waren die Damen aus England und Deutschland in dieser Altersklasse am stärksten vertreten. Allein unter den ersten zehn Athletinnen waren vier Sportlerinnen von der Insel und sechs deutsche Starterinnen.

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