TB Burgsteinfurt erwartet Roxel: Vier-Punktespiel zweier Tabellennachbarn
Tempospiel ist nicht Roxels Stärke

Burgsteinfurt -

Die Handballer des TB Burgsteinfurt müssen sich am Sonntag in eigener Halle mit dem BSV Roxel auseinandersetzen – und mit den beiden Schiedsrichtern des vergangenen Spieltages.

Donnerstag, 15.03.2018, 13:03 Uhr

Tempospiel ist nicht unbedingt Roxels Stärke, daher sollte Niclas Vinhage, der schnelle Außen des TB, schon jetzt mal seine Schuhe ölen, um beim Konter seine Tore zu erzielen.
Tempospiel ist nicht unbedingt Roxels Stärke, daher sollte Niclas Vinhage, der schnelle Außen des TB, schon jetzt mal seine Schuhe ölen, um beim Konter seine Tore zu erzielen. Foto: Thomas Strack

Die Handballer des TB Burgsteinfurt stehen am Sonntag – auch wenn die Partie in eigener Halle und mit Unterstützung der Zuschauer ausgetragen wird – vor einer schwierigen Aufgabe. Die Mannschaft von Trainer Stephan Nocke , der übrigens einen neuen Verein für die nächste Saison gefunden hat, muss gegen den BSV Roxel spielen und hat damit ein Spiel zweier Tabellennachbarn vor der Brust. Problem Nummer zwei könnten die Schiedsrichter sein. „Das sind dieselben beiden wie vorige Woche“, weiß Nocke. Mit denen standen sich die Stemmerter nicht besonders gut, kritisierten deren Entscheidungen und kassierten dafür einige Zeitstrafen wegen Meckerns – auch der Trainer.

Achter gegen Neunten lautet die Konstellation, wobei der Turnerbund mit 18:20 Punkten ein klein wenig besser dasteht als Roxel mit 17:19. „Beide Mannschaften kennen sich gut, beide haben schon des Öfteren zusammen trainiert. Und ich kenne auch den Trainer gut“, sagt Stephan Nocke, der weiß, dass Roxels Kay Sparenberg gerne taktiert und sich was einfallen lassen wird. „Das ist ein Vier-Punktespiel, das beide gewinnen müssen. Auf Roxels Halblinken und die Rückraummitte müssen wir besonders aufpassen. Die beiden sind gut“, kennt Nocke den Gegner aus dem Effeff. Der 25:20-Erfolg vom Hinspiel dürfte nicht so leicht zu wiederholen sein – auch wenn mit Stephan Volkeri nur ein Ausfall beim TB zu Buche steht.

Im Übrigen hat sich jetzt auch die handballerische Zukunft von Stephan Nocke geklärt. Er wird in der nächsten Saison die HSG Mülheim in der Verbandsliga Niederrhein übernehmen. „Die sind Tabellenletzter und befinden sich im Umbruch. Aber ich gehe mit denen auch in die Landesliga. Die Mannschaft bleibt zusammen“, freut sich der Noch-TB-Trainer auf seine kommende Aufgabe in der höheren Liga, wo er immer hinwollte.

►  Anwurf: Sonntag, 18 Uhr, Willibrordhalle.

Auf Roxels Halblinken und die Rückraummitte müssen wir besonders aufpassen.

Stephan Nocke
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