Germania Horstmar kann beim TuS St. Arnold Meisterschaft klarmachen
Wenn Grün-Weiß verliert

Horstmar -

Wenn alles gut läuft und Grün-Weiß bei Borussia Emsdetten II verliert, könnte der TuS Germania Horstmar am Montag die Meisterschaft eintüten. Ein Sieg vorausgesetzt, wären Andre Rodine und sein Team dann am Ziel ihrer Träume.

Dienstag, 22.05.2018, 10:05 Uhr

Nur im Kollektiv kann es Germania Horstmar (hier Jan Carvalho) schaffen, beim TuS St. Arnold den entscheidenden Dreier zur Meisterschaft zu holen.
Nur im Kollektiv kann es Germania Horstmar (hier Jan Carvalho) schaffen, beim TuS St. Arnold den entscheidenden Dreier zur Meisterschaft zu holen. Foto: Alex Piccin

Der TuS Germania Horstmar kann am Pfingstmontag Meister werden. Vorausgesetzt, die Mannschaft von Trainer Andre Rodine gewinnt ihr vorletztes Punktspiel beim Aufsteiger TuS St. Arnold und Verfolger Grün-Weiß Rheine gewinnt nicht beim Tabellendritten Borussia Emsdetten II. Auch ein Unentschieden würde Horstmar schon reichen, wenn GW bei Borussia verlieren würde. Das Hinspiel hatten die Rheinenser mit 3:0 gewonnen, ebenso der TuS Germania das seinige gegen St. Arnold (3:1).

„Stimmt, wenn alle für uns spielen, können wir Meister werden“, bestätigt der Horstmarer Coach in seiner bedächtigen Art diese Aussage. Zögerlich, möchte man meinen, als ob er und sein Team gar nicht wollten. „Wenn‘s passiert, nehmen wir das an“, scheint Rodine dem Braten nicht recht zu trauen. Offensichtlich kennt er seine Mannschaft, die jüngst noch mit 0:1 gegen den Drittletzten der Rangliste, SuS Neuenkirchen III, verloren hat und die Begegnung in St. Arnold ja auch erst mal gewinnen muss.

Da wäre es vielleicht ratsam, dass seine Spieler das Ergebnis vom 13-Uhr-Spiel bei Borussia nicht schon vor dem eigenen Anpfiff um 15 Uhr kennen würden. „Das lässt sich wohl nicht vermeiden“, sagt Rodine. „Da sind bei uns ja viele am Rand. Irgendeiner wird das Ergebnis wissen und dann kundtun“, mutmaßt der Trainer.

Vom Gegner selbst ist dem Horstmarer Übungsleiter bekannt, dass mit Ürkmez und Wilkens zwei nicht unwichtige Spieler wegen einer Roten und der fünften Gelben Karte fehlen werden. Ansonsten sei St. Arnold, das zuletzt mit 3:2 das Kellerduell gegen Neuenkirchen III für sich entschieden hat, kampfstark und beginne zumeist im 4-4-2-System. „Mal sehen, wie wir gegen tief stehende Mannschaften zurecht kommen. Bei denen geht es ja auch noch um was“, spricht Rodine den immer noch möglichen Abstieg des Aufsteigers an.

Personell sind die Horstmarer bestens aufgestellt, da es keine Ausfälle zu beklagen gibt. Auch die Trainingswoche, so der Coach, sei „sehr, sehr gut gelaufen“. Sämtliche Spieler scheinen begriffen zu haben, dass Meisterschaft und Aufstieg zum Greifen nahe sind.

 

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