Fußball: Der Saisonabschluss der Steinfurter Schiedsrichter
Jost Fröbrich und Christoph Ipe sind die Jahresbesten

Kreis Steinfurt -

In Wettringen ließen die Fußballschiedsrichter des Kreises Steinfurt die abgelaufene Saison Revue passieren. Höhepunkt des Abends waren die Auszeichnungen und Ehrungen. Schiedsrichter des Jahres wurden ein Borghorster und ein Wettringer.

Mittwoch, 13.06.2018, 13:36 Uhr

Zum Saisonende gab es Ehrungen: (v.l.): Lehrwart Christian Schmees, Jost Fröbrich, Michael Augustin, Cyprian Störmann, Maximilian Mendrina, Guido Kratzke, Christoph Ipe, Meik Niederberghaus und Obmann Jürgen Lütkehaus.
Zum Saisonende gab es Ehrungen: (v.l.): Lehrwart Christian Schmees, Jost Fröbrich, Michael Augustin, Cyprian Störmann, Maximilian Mendrina, Guido Kratzke, Christoph Ipe, Meik Niederberghaus und Obmann Jürgen Lütkehaus. Foto: KSA Steinfurt

Die Schiedsrichter des Fußballkreises Steinfurt trafen sich jetzt in Wettringen zu ihrem letzten Schulungsabend der Saison. Im Mittelpunkt standen dabei die Ehrungen der verdienten Unparteiischen und die Ernennung der Schiedsrichter des Jahres.

Für zehnjährige Tätigkeit an der Pfeife wurden Maximilian Mendrina (Germania Hauenhorst), Michael Augustin (SV Wilmsberg) und Cyprian Störmann (Matellia Metelen) geehrt. 20 Jahre als Referee unterwegs ist Meik Niederberghaus vom TuS St. Arnold. Sogar 30 Jahre auf dem Platz stehen Guido Kratzke (Preußen Borghorst) und Karl-Ludwig Hilmer (FC Eintracht Rheine).

Mit Spannung wurde die Ehrung des Nachwuchsschiedsrichters und des Schiedsrichters der Saison erwartet. Bei den „Youngstern“ lag Jost Fröbrich von Preußen Borghorst vorne, dessen sportliche Entwicklung ihn innerhalb eines Jahres von der Kreisliga B bis in die Bezirksliga geführt hat. Schiedsrichter des Jahres wurde Christoph Ipe von Vorwärts Wettringen. Hier war der nimmermüde Einsatz in allen Belangen ausschlaggebend.

Da die Regeländerungen für die kommende Saison noch nicht offiziell den Lehrwarten zugestellt wurden, können diese auch nicht verbreitet werden. So hatte Obmann Jürgen Lütkehaus Zeit, die vergangene Saison Revue passieren zu lassen: Durchgeführt wurden zwei Anwärterlehrgänge, was der Vorstand als gut bezeichnete. Allerdings sei auf das Jahr gesehen der Rückgang an Unparteiischen zu groß gewesen, heißt es in der Pressemitteilung der Kreisschiedsrichterausschusses.

Ein leidiges Thema waren die Trainer und Betreuer – speziell im Jugendbereich: In der abgelaufenen Saison standen sie unverhältnismäßig oft durch übertriebenes und pöbelhaftes Verhalten im Mittelpunkt, wie sich in den Gesprächen des Abends herauskristallisierte. Aber wer brauche schon Regelkenntnis, wenn im Fernsehen das Verhalten eines Christian Streichs, Thomas Tuchels oder Jürgen Klopps als „normal“ dargestellt werde?, so der Tenor der Steinfurter Unparteiischen.

Da am Ende der Spielzeit in der Regel mehrere Spielleiter aufhören, kann der Schiedsrichterausschuss aktuell keine Entwarnung geben. Die Vereine müssen daher weiterhin darauf eingestellt sein, dass demnächst in manchen Spiel- und Altersklassen eventuell kein neutraler Schiedsrichter mehr gestellt werden kann.

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