Fußball: Bezirksliga
Vier Absteiger in der Bezirksliga 12

Kreis Steinfurt -

Ein harter Kampf um den Klassenerhalt erwartet einige Kontrahenten in der Bezirksliga 12.

Samstag, 28.07.2018, 07:00 Uhr

Der SC Greven 09 startet am 12. August – auf den Bezirksligisten wartet eine spannende Saison.
Der SC Greven 09 startet am 12. August – auf den Bezirksligisten wartet eine spannende Saison. Foto: Stefan Bamberg

Ein bisschen Zeit hat sich der Verbands-Fußballausschuss des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) gelassen mit seiner Entscheidung, nun aber stehen die Auf- und Abstiegsregelungen für die Saison 2018/19. Große Änderungen gibt es nicht. Was die Vereine besonders interessieren wird: Die Zahl der Absteiger in den jeweiligen Ligen wird nicht reduziert, und so deutet sich schon heute so manch dramatischer Abstiegskampf an.

Nachsitzen müssen auf jeden Fall je eine Mannschaft aus der Westfalenliga 1, in der auch Borussia Emsdetten spielt, und Westfalenliga 2. „Dort wird der sechste Absteiger ermittelt in einem Entscheidungsspiel zwischen dem Drittletzten der Staffel 1 und dem Viertletzten der Staffel 2“, teilte Hans-Dieter Schnippe mit. Der ist nicht nur Vorsitzender des Fußballkreises Steinfurt, sondern auch Mitglied im Verbands-Fußballausschuss.

Eigentlich steigen aus jeder Westfalenliga-Staffel drei Teams ab. Da jedoch auf Wunsch der Vereine die Staffel 1 mit 15 und die Staffel 2 mit 17 Mannschaften spielt, musste die Abstiegsregelung verändert werden. Direkt abgestiegen sind die beiden Letzten der Westfalenliga 1 und die drei Letztplatzierten der Westfalenliga 2.

Auch in den Bezirksligen gibt es eine differenzierte Abstiegsregelung. „Staffeln mit 16 Mannschaften oder weniger haben drei Absteiger“, informierte Schnippe, „Staffeln mit 17 oder 18 Mannschaften aber vier Absteiger.“ Auch die Bezirksliga 12 mit Emsdetten 05 geht mit 17 Teams ins Punkterennen – da könnte durchaus die Hälfte dieser Mannschaften in den Kampf um den Klassenerhalt verwickelt werden.

Beschlossen wurden auch Veränderungen bei den Durchführungsbestimmungen. Was für die Vereine besonders wichtig ist: Während eines Spiels darf jetzt der Spielplatz innerhalb einer Sportanlage gewechselt werden. So ist es zum Beispiel möglich, die ersten 90 Minuten eines Pokalspiels auf Naturrasens auszutragen, eine mögliche Verlegung plus gegebenenfalls Elfmeterschießen aber auf dem angrenzenden Asche- oder Kunstrasenplatz mit Flutlicht. „Wenn so ein Spielabbruch vermieden wird, muss der Schiedsrichter sogar die Spielstätte wechseln“, erläutert Hans-Dieter Schnippe. Das ist eine kleine Änderung, die aber große Wirkung haben könnte. „Denn jetzt können Pokalspiele oder auch Meisterschaftsspiele unter der Woche später angesetzt werden“, sagt Schnippe. Es ist auch möglich, die erste Halbzeit auf Naturrasen zu spielen und zweite Halbzeit dann unter Flutlicht auf einem anderen Untergrund.

Was aber bedeutet: Die Teams sind verpflichtet, immer die passende Schuhe für den jeweiligen Untergrund dabei zu haben.

Ab diesem Spieljahr ist verpflichtend, dass alle Trainer der Landesliga zumindest die Trainerlizenz C haben. Oberliga- und Westfalenliga-Trainer müssen schon länger mindestens in Besitz der B-Lizenz sein.

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