Germania Horstmar spielt zum Auftakt in der neuen Liga gegen Preußen Lengerich 1:1 unentschieden
Es wäre mehr möglich gewesen

Horstmar -

Germania Horstmar hat nach dem Aufstieg in die Bezirksliga seinen ersten Punkt zum Klassenerhalt geholt. Gegen Preußen Lengerich gab es im Heimspiel ein 1:1. Es war jedoch mehr für den TuS Germania drin.

Sonntag, 12.08.2018, 19:40 Uhr

Dennis Behn (l., hier im Zweikampf gegen Lengerichs Ausgleichstorschütze Luca Veronelli) gab für seinen Bruder Kevin die Vorlage zum 1:0.
Dennis Behn (l., hier im Zweikampf gegen Lengerichs Ausgleichstorschütze Luca Veronelli) gab für seinen Bruder Kevin die Vorlage zum 1:0. Foto: gs

Wenn Aufsteiger gegen Absteiger spielt, ist zu erwarten, dass der Liganeuling kleine Brötchen backt, um sich erstmal gegen das vormals höherklassige Team zurecht zu finden. Dem war beim 1:1 (0:0) des TuS Germania Horstmar gegen Preußen Lengerich nicht so. Mehr noch, gemessen an den klareren Torchancen hätte die Mannschaft von Trainer Andre Rodine die Partie gewinnen können. Lengerich hatte seine erste größere Einschussmöglichkeit erst in der 61. Minute und erzielte den Ausgleich vier Minuten vor dem Ende.

„Ein 1:1 hätten uns viele vorher gar nicht zugetraut, insofern bin ich ganz froh. Trotzdem wäre mehr für uns drin gewesen“, erklärte Rodine nach dem Schlusspfiff. Wohl wahr, denn bereits in Halbzeit eins hätte Kevin Behn (16.) nach scharfer Hereingabe von Daniel Smith per Kopf die Führung erzielen können. Behn hatte beim Kopfball allerdings Rücklage, sodass die Kugel ihr Ziel verfehlte. Und beim Schuss von Smith war Lengerichs Torhüter Tim Kipp auf dem Posten und wehrte den Ball zur Ecke ab (39.).

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber besser aus der Kabine und wurden endlich für ihre Angriffsbemühungen belohnt. Nach einer schönen Kombination über die rechte Seite über Smith und Dennis Behn, steckte Letzterer das Kunstleder auf seinen Bruder Kevin durch, der aus spitzem Winkel Preußen-Torwart Kipp überlupfte (50.).

Dasselbe Spielchen gab es acht Minuten später zu sehen, diesmal war es eine Bruderkombination. Allerdings war bei Kipp im Lengericher Kasten Schluss.

Danach war auch Lengerich erstmalig im Horstmarer Strafraum gefährlich, bezeichnenderweise mit einem Standard. Nach einer Ecke wurde ein Kopfball von Veronelli am langen Pfosten von Smith geklärt (61.). Allerdings waren die Gäste nun richtig im Spiel und besannen sich auf ihre Stärken: Standards eben. Diesmal war es Sebastian Wehrmann, der nach einem Freistoß mit Schuss aus dem Hinterhalt von Lansana Kaba gerade noch rechtzeitig mit dem Fuß zur Stelle war – auf der Linie, sonst hätte es jetzt schon 1:1 gestanden.

Horstmar tat nun eindeutig zu wenig fürs Spiel und reagierte nur noch. Die Folge: Lengerich übernahm die Regie und hatte weitere Möglichkeiten. Erneut war es ein Freistoß, der Gefahr bedeutete, denn Sahin Günana nagelte den Ball per Kopf an die Latte (80.). Sechs Minuten später wurden die Preußen für ihre Mühe belohnt. Nach einem Freistoß von rechts traf Veronelli die Kugel perfekt und nickte sie zum 1:1 in die Maschen.

TuS Germania: Lindstrot - Kortehaneberg, Wehrmann, Höing, Buck - Oepping (83. A. Berkenbrock), Hellenkamp (61. Carvalho) - Smith, Exner, D. Behn - K. Behn (86. L. BErkenbrock). Tore: 1:0 K. Behn (50.), 1:1 Veronelli (86.).

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