Reit- und Springturnier des RFV Nordwalde
Absolute Zufriedenheit

Nordwalde -

Große Zufriedenheit herrschte bei den Verantwortlichen des RFV Nordwalde nach drei ereignisreichen Turniertagen. Die Bilanz der Erfolge konnte sich sehen lassen, ebenso wie der Zuspruch bei den Zuschauern.

Dienstag, 14.08.2018, 14:48 Uhr

Jan Berning (RV Laer) gewann das M-Stilspringen. Den Josef-Wulf-Gedächtnis-Preis (kl. Bild) holte Ann-Christin Droege mit sieben Platzierungen in der Dressur. Neu ist der Pokal für Junioren bis Klasse A: Hier freute sich Mia Kamphues über die Ehrung: (v.l.) Franz-Josef Melchers, Ann-Christin Droege, Mia Kamphues und Rita Barndt.
Jan Berning (RV Laer) gewann das M-Stilspringen. Den Josef-Wulf-Gedächtnis-Preis (kl. Bild) holte Ann-Christin Droege mit sieben Platzierungen in der Dressur. Neu ist der Pokal für Junioren bis Klasse A: Hier freute sich Mia Kamphues über die Ehrung: (v.l.) Franz-Josef Melchers, Ann-Christin Droege, Mia Kamphues und Rita Barndt. Foto: Simone Friedrichs

Drei Tage Pferdesport vom Feinsten gab es am Wochenende auf der Reitanlage des Reit- und Fahrvereins Nordwalde. Schon am Freitag verbuchten auch die Gastgeber schöne Erfolge. So siegten die Geschwister Greta (mit Shakira) und Mona Rohmann (mit Smile for Harry H.U.) jeweils in einer Dressur Klasse A. Auch im Springsattel waren die Rohmann-Schwestern erfolgreich: Im Stilspringen Klasse A belegte Mona Rohmann zwei Mal den achten Platz, Greta holte sich sogar einmal die silberne Schleife ab. Sarah Preckel konnte in der Dressurreiterprüfung Klasse A mit Dicheridoo überzeugen. Claudia Brüggemann entschied das Stilspringen Klasse L mit Adelaide für sich.

Turnierleiter Josef Wulf war mit dem Verlauf voll­ends zufrieden: „Viele Zuschauer, toller Sport, tolles Wetter – was will man mehr. Leider waren da die beiden schweren Stürze. Bei dem am Samstag verunglückten Reiter aus Lienen ist es glimpflich ausgegangen mit Prellungen. Wie es der Reiterin aus Greven geht, die am Sonntag gestürzt ist, wissen wir jetzt noch nicht. Wir wünschen alles Gute, da steckt man halt nicht drin.“ Die Erfolgsbilanz des gastgebenden Vereins: Sieben Siege, neun zweite und vier dritte Plätze sowie über 40 weitere Platzierungen.

Der Samstag begann im Dressurviereck mit Prüfungen der Klasse L: Hier belegte Ann-Christin Droege mit Riccola Rang zwei und Greta Rohmann Platz vier. Sarah Preckel landete in einer Prüfung dieser Klasse auf dem Bronzerang. Kim-Lara Lammerkamp und Sir Lancelot punkteten schon in Klasse L mit Platz zwei und krönten den Turniertag mit ihrem ersten Sieg in Klasse M. „Die Prüfungen in dieser Klasse auf Trense reite ich sehr gerne“, erklärte die Nordwalder Dressurreiterin. Trotz eines Reiterfehlers in der auswendig zu reitenden Aufgabe ließ das Paar die Konkurrenz hinter sich.

Im Parcours lieferten sich am Samstag die Springreiter spannende Wettbewerbe. Schon die kleinen Nachwuchsstars zeigten ihr Können: Im Springwettbewerb mit Zeitjoker holte sich Lokalmatadorin Merle Gelking die goldene Schleife. Vereinskollege Hendrik Kloppenborg war nah dran am Sieg im Punktespringen mit Joker in Klasse L, nur Kira Wegmann aus Ochtrup war schneller. Vera Schilling aus Altenberge begeisterte das Publikum mit einer schnellen Runde im Springen Klasse M mit steigenden Anforderungen, wurde aber noch von Jacqueline Hempe aus Nienberge überholt.

Der Sonntag begann mit zwei Siegen von Kim-Lara Lammerkamp und Sir Lancelot: Sowohl die Dressur Klasse L als auch die der Klasse M auf Kandare gewann die Nordwalderin. Richterin Ulla Hartmann: „Diese Durchlässigkeit und das saubere und exakte Reiten der Lektionen haben uns begeistert – und die Tatsache, dass die Reiterin das Pferd selber ausgebildet hat und zwar grundsolide.“

Im Zwei-Phasen-Springen Klasse L ging es nicht weniger um sauberes Reiten: Hier führte Kevin Dües aus Altenberge lange, bis fast zum Schluss Pia Deipenbrock aus Havixbeck-Hohenholte einige Zehntel schneller war in der zweiten Phase. Das Stilspringen Klasse M wurde souverän von Jan Berning vom RV Laer gewonnen, der mit einer aalglatten Bilderbuchrunde den anspruchsvollen Parcours meisterte. Nach der Führzügelklasse für die Stars von morgen und einer Schaunummer der Voltigierabteilung vor vollem Haus – so viele Zuschauer hat keine weitere Reitsportveranstaltung im näheren Umkreis – ging es ins Finale: Das Springen der Klasse M mit Stechen. 43 Starterpaare standen auf der Liste, elf Hindernisse (13 Sprünge) 1,25 Meter hoch und weit, 410 Meter die Stre­cke in einer erlaubten Zeit von 67 Sekunden.

Acht Reiter schafften es ins Stechen, einer davon, Kevin Dües, gleich mit drei Pferden. Hier konnte der Routnier auch gleich die Zeitmarke auf 32,16 Sekunden festlegen, woran sich tatsächlich alle anderen Starter die Zähne ausbissen – außer ihm selber. Mit Silvertops for You unterbot der schnelle Jockey seine eigene Zeit und belegte somit souverän Platz eins und zwei. Mit seinem dritten Pferd Silvertops Sam wurde er Sechster.

Diese Durchlässigkeit und das saubere und exakte Reiten der Lektionen haben uns begeistert.

Richterin Ulla Hartmann
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