Fußball: Kreisliga A Steinfurt
Preußens Borghorsts Kraft aus der Distanz

Horstmar-Leer -

Preußen Borghorst hat bei Westfalia Leer seinen ersten Auswärtssieg feiern können. Die Mannschaft von Trainer Dirk Altkrüger gewann mit 2:0 bei den Rot-Weißen.

Montag, 20.08.2018, 14:10 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 19.08.2018, 19:22 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 20.08.2018, 14:10 Uhr
Pascal Iger (l.) war auf Leers rechter Bahn bemüht, Gregorij Krumme steuerte einen Assist zu Preußens Führungstreffer bei.
Pascal Iger (l.) war auf Leers rechter Bahn bemüht, Gregorij Krumme steuerte einen Assist zu Preußens Führungstreffer bei. Foto: Alex Piccin

Es war eine zähe Angelegenheit, die Westfalia Leer und Preußen Borghorst den Zuschauern im Stadion am Leerbach geboten haben. Gute Ansätze wurden selten zu Ende gespielt. Erst ein Distanzkracher von Sven Berghaus löste die taktische Starre ein wenig. Es war der Grundstein für den 2:0 (1:0)-Auswärtserfolg der Adlerträger.

Entsprechend gut gelaunt war deren Trainer Dirk Altkrüger, der auf eine gute Deckungsarbeit seiner Männer hinwies: „Wir haben gut verteidigt, auch als Leer in der zweiten Halbzeit den Druck erhöht hat.“ Westfalias größter Unruheherd Jannik Arning wurde von der Gäste-Hintermannschaft streng bewacht und spätestens in Höhe des Sechzehners entschärft.

Flotter Groll ohne Fortune

Umgekehrt war es Alexander Groll, der die Leerer Abwehrreihe bei weiten Schlägen mit seiner Schnelligkeit vor Problemen stellte. Unterm Strich machte er daraus allerdings zu wenig. Wenn ein ruhender Ball in solchen Situation nicht weiterhilft, muss ein Distanzschuss herhalten. So dachte es sich Berghaus, nahm auf rund 30 Metern Maß und versenkte das Leder unhaltbar ins Kreuzeck (34.). Besagten Freistoß bekam Leer in der 39. Minute zugesprochen. Timo Hüsing lang und hoch, Julian Wewers bekam irgendwie den Fuß an den Ball dran und SCP-Schnapper Niclas Kock ebenso.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte sich die Fehlerquote der Preußen, ansonsten hätte der Deckel früher auf dem Drei-Punkte-Top sein können. Mehr hatte Altkrüger nicht zu bemängeln. Die Westfalia nutzte dies jedoch nicht aus. „Bei uns war es eine Mischung aus Pech, Unvermögen und mangelnder Entschlossenheit“, fasste Trainer Thomas Overesch zusammen. „Das, was uns fehlt, ist aus wenigen Torchancen Tore zu machen“, so Overesch weiter und erinnerte sich an die Vorwoche in Metelen.

Kock mit starkem Reflex

Die vielversprechendste Einschussgelegenheit bot sich in der 85. Minute Erik Schulte. Allein vor Kock ließ er sich die Butter vom Brot nehmen. Der Keeper vereitelte den möglichen Ausgleich mit einem starken Fußreflex. Die viel zitierte aber bei den Leerern derzeit mangelnde Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor sei vor allem Kopfsache, meint Overesch. Daran wird er verstärkt arbeiten.

Wenige Augenblicke vor dem Schlusspfiff passte bei einem Borghorster Gegenstoß dann doch mal alles. Der eingewechselte Rene Weiermann wuselte sich auf dem Flügel durch und servierte dem ebenfalls von der Bank gekommenen Maik Menke das Dessert auf dem Silbertablett – 2:0 und das Buch war zu (89.).

Westfalia Leer: Denkler – Thiemann (74. E. Schulte), Eweler, J. Schulte, Feldkamp – Raus, J. Wewers (74. M. Wewers) – Iger (63. Kestermann), Joormann, Hüsing – Arning.

Preußen Borghorst: Kock – Reiß, Schulze Brock, Mader, Theune (71. Weiermann) – Krumme – Mallaamine (66. Menke), Berghaus, Eilers (84. Berning), Rausch – Groll.

Tore: 0:1 Berghaus (34.), 0:2 Menke (89.).

Bei uns war es eine Mischung aus Pech, Unvermögen und mangelnder Entschlossenheit.

Thomas Overesch

 

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