Borghorst und Ochtrup sehen sich noch nicht als Spitzenteam
Preußen und FSV halten den Ball flach

Borghorst -

Der SC Preußen Borghorst und der FSV Ochtrup haben einen gelungenen Saisonstart hingelegt. Am Sonntag stehen sich beide Teams gegenüber – wobei die Voraussetzungen hüben wie drüben vergleichbar sind.

Freitag, 07.09.2018, 17:32 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 07.09.2018, 17:30 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 07.09.2018, 17:32 Uhr
Trägt beim SC Preußen schon als 19-Jähriger große Verantwortung: Julian Eilers.
Trägt beim SC Preußen schon als 19-Jähriger große Verantwortung: Julian Eilers. Foto: Alex Piccin

Tabellarisch ist die Partie zwischen dem Fünften Preußen Borghorst und dem Dritten FSV Och­trup ein Spitzenspiel. Doch die beiden Trainer wollen sich angesichts des frühen Zeitpunkts der Meisterschaftsserie noch nicht festlegen, ob sie diesen Erwartungen auch längerfristig gerecht werden können. „Für mich ist entscheidend, dass sich unsere jungen Spieler weiterentwickeln“, bringt Borghorsts Trainer Dirk Altkrüger sein primäres Ziel zum Ausdruck.

Sicherlich kann dieses Zusammenwachsen am besten in einem Klima erfolgen, in dem nicht bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt gezittert werden muss. Die Preußen können angesichts der Erfahrungen aus der vergangenen Saison ein Lied davon singen, wie es ist, wenn einem das Wasser bis zur Oberkante Unterlippe steht. Dass die junge Mannschaft mit dem Klassenerhalt noch die Kurve kriegte, war sicherlich auch dem Umstand zuzuschreiben, dass es den Verantwortlichen gelungen war, ein wenig Druck aus dem Kessel zu nehmen.

In diesem Jahr scheint die Mannschaft ein Stückchen weiter zu sein – auch wenn mit Gregorij Krumme, Julian Eilers und Lucas Rademacher drei 19-Jährige dem Spiel ihrer Mannschaft die Richtung verleihen sollen. „Wir wollen so schnell wie möglich Abstand zur Abstiegszone gewinnen. Da tun die ersten neun Punkte gut“, blickt Altkrüger einigermaßen entspannt dem Spiel gegen den FSV entgegen.

Das kann im Prinzip auch Frank Averesch, dessen Team neben der U 23 des FC Eintracht Rheine das einzig noch ungeschlagene der A-Liga ist. „Unsere Mannschaft hat sich innerhalb eines Jahres unwahrscheinlich entwickelt“, bringt Averesch seine Einschätzung für den Steigflug auf den Punkt.

Dass der FSV in der Sommerpause starken Zuwachs von außerhalb erhalten hat, will der Coach nicht als Hauptargument für diese Entwicklung gelten lassen. Mit Jens Bode, Steffen Beckmann, Felix Fiedler Chris Liening und Maik Engbrink – die beiden letztgenannten Akteure können aufgrund auswärtiger beruflicher Tätigkeiten nicht mehr mit dem FSV trainieren – „haben wir auch richtig an Qualität verloren“, gibt Averesch zu bedenken. Gleichwohl freuen sich die Ochtruper auf die Herausforderung in Borghorst. Averesch: „Wir sind gewappnet.“

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