SV Burgsteinfurt nach 2:1 gegen GW Rheine im Kreispokal-Viertelfinale
Grottenkick mit Happy End

Burgsteinfurt -

Der SV Burgsteinfurt zog dank eines 2:1-Sieges gegen A-Ligist GW Rheine am Dienstagabend ins Kreispokal-Viertelfinale ein. Das war aber auch schon die einzig positive Erkenntnis an einem ansonsten tristen Fußballabend.

Donnerstag, 13.09.2018, 13:52 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 11.09.2018, 22:46 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 13.09.2018, 13:52 Uhr
Burgsteinfurts Nico Schmerling (re.), hier gegen den späteren Rheiner Torschützen Christian Dropmann (li.), hatte Pech, als er mit einem fulminanten Distanzschuss in der 69. Minute nur die obere Torstange traf.
Burgsteinfurts Nico Schmerling (re.), hier gegen den späteren Rheiner Torschützen Christian Dropmann (li.), hatte Pech, als er mit einem fulminanten Distanzschuss in der 69. Minute nur die obere Torstange traf. Foto: Heiner Gerull

Schön war es nicht, jedoch erfolgreich. Dank eines 2:1 (1:0)-Sieges gegen A-Ligist Grün-Weiß Rheine zog der heimische Landesligist SV Burgsteinfurt am Dienstag in die dritte Kreispokalrunde ein. Das aber war auch schon die einzig positive Erkenntnis an einem Abend, an dem aus Stemmerter Sicht manche Wünsche offenblieben.

„Wir sind weitergekommen. Viel mehr Positives fällt mir nicht ein. Das war eines der schwächsten Spiele, die wir abgeliefert haben“, befand Christoph Klein-Reesink, der sichtlich froh war, als der Grottenkick nach 90 Minuten ein Happy End gefunden hatte.

Der SVB-Trainer hatte seine Startformation gegenüber dem Punktspiel in Gievenbeck auf sechs Positionen verändert. Im Tor stand Rafael Romero, in der Vierer-Abwehrkette agierten Lars Bode und Tobias Kiwit als Innenverteidiger, und auf der „Doppelsechs“ übernahm Tobias Greiwe den Part von Sam Anjanwu, der im zen­tralen Mittelfeld den am Dienstag geschonten SVB-Regisseur Thomas Artmann ersetzte. Zudem kamen auf der linken Außenbahn Ricardo da Silva für Lars Kormann und in vorderster Front Sven Mersch für Alexander Hollermann zum Zuge.

An der Personalrochade lag es nicht, dass im SVB-Getriebe über weite Strecken Sand im Getriebe war. Dabei spielte die 1:0-Führung den Stemmertern schon in der zweiten Minute in die Karten. Nach einem Eckball von Ricardo da Silva bugsierte der aufgerückte Außenverteidiger Daniel Brake die Kugel über die Rheiner Torlinie. Der Treffer hätte eigentlich Signalwirkung haben müssen – hatte er aber nicht. Der heimische Landesligist hatte zwar mehr Ballbesitz, und das Geschehen spielte sich auch meistens in der Rheiner Hälfte ab. Doch tat sich der SVB schwer, hinter die in zwei Reihen engmaschig positionierte gegnerische Abwehr zu kommen. Es fehlten die zündenden Ideen, um das grün-weiße Abwehrbollwerk aus den Angeln zu heben. Und da die wacker kämpfenden Gäste ab und an auch Nadelstiche im Spiel nach vorne setzten, konnte sich der SVB seiner Sache nie ganz sicher sein.

In der 67. Minute führte ein Geistesblitz von Anjanwu zum 2:0, als dieser den Ball über die grün-weiße Abwehrkette zu Ricardo da Silva zirkelte. Der machte es ähnlich cool wie zuletzt in Gievenbeck, indem er den aus seinem Tor herauseilenden GW-Keeper aussteigen ließ und locker einschoss. Nur zwei Minuten später hatte Nico Schmerling Pech, als er mit einem fulminanten Lattenkracher nur die obere Torstange traf. Für den SVB wurde es noch einmal eng, als Rheines Justin Wilde die Kugel zu Christian Dropmann durchsteckte, der auf 1:2 verkürzte (83.); ein Treffer, den sich der klassentiefere Gegner redlich verdient hatte.

Für den SVB hieß es am Ende: Mund abputzen und weitermachen. Am Samstag geht es gegen Bezirksliga-Vizemeister SC Altenrheine. „Da müssen wir eine andere Einstellung an den Tag legen. Ich bin mir sicher, dass wir das auch umsetzen werden“, betonte Klein-Reesink.

SV Burgsteinfurt: Romero – Brake (72. Steege), Bode, Kiwit, Schmerling – Feld­hues, Greiwe (60. Beckmann), – Bahlmann (60. Hollermann), Anjanwu, da Silva – Mersch. – Tore: 1:0 Brake (2.), 2:0 da Siva (67.), 2:1 Dropmann (83.).

► Burgsteinfurts Gegner im Kreispokal-Viertelfinale wird am Donnerstag in der Partie zwischen den beiden A-Ligisten SV Langenhorst/Welbergen und Germania Hauenhorst ermittelt.

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