Heseners Treffer reicht dem SV Wilmsberg nicht gegen Arminia
Nicht Fisch, nicht Fleisch – aber ein 1:1

Borghorst -

Spielerisch war es eher schlicht, was der SV Wilmsberg und Arminia Ibbenbüren zustandebrachten. Immerhin wurden am Ende beide Mannschaften belohnt . . .

Sonntag, 16.09.2018, 18:04 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 16.09.2018, 18:04 Uhr
Ihren Blick auf das Objekt der Begierde haben in dieser Szene Wilmsbergs Alexander Wehrmann (re.) und Arminias Stefan Drieschner gerichtet.
Ihren Blick auf das Objekt der Begierde haben in dieser Szene Wilmsbergs Alexander Wehrmann (re.) und Arminias Stefan Drieschner gerichtet. Foto: Heiner Gerull

Nicht Fisch, nicht Fleisch, aber wenigstens einen Punkt – nach dem 1:1 (0:0) des SV Wilmsberg gegen Arminia Ibbenbüren konnten beide Teams mit dem Unentschieden leben, denn es war ein leistungsgerechtes Ergebnis in einem Spiel, das hinsichtlich seiner Spielkultur allerdings einiges zu wünschen übrig ließ.

Den besseren Start verzeichneten die Piggen, denn schon nach vier Minuten hatte Wilmsbergs Sturmspitze Alexander Hesener Arminias Keeper Robin Peters ausgespielt, doch aus spitzem Winkel nur die Torstange getroffen. Ähnliches Pech hatte nach einer Viertelstunde Cedric Eisfeldt, als er nach Pass von Nico Fischer freigespielt worden war.

Doch wer erwartet hatte, das Spielt würde sich dauerhaft in die Hälfte der Ibbenbürener verlagern, sah sich getäuscht. Denn Arminia hielt dagegen und deutete in einigen Situationen seine Torgefährlichkeit an. Zunächst in der 26. Minute, dann auch in der 35. Minute, als Vadim Schmid nach scharfer Hereingabe von Margim Selimi um den Bruchteil einer Sekunde zu spät kam.

SVW-Trainer Christof Brüggemann nahm anschließend Youngster Nico Fischer aus dem Spiel und zog Ricardo Bredeck aus dem Mittelfeld auf die rechte Seite der Vierer-Abwehrkette zurück. Der eingewechselte Maia Rego Diogo rückte ins offensive Mittelfeld vor. „Nico hat seine Sache sehr gut gemacht. Ich musste jedoch umstellen, weil Arminia mit Daniel Kitroschat einen wuchtigen Spieler auf der rechten Außenbahn aufgeboten hatte. Dem wollte ich etwas mehr Erfahrung und körperliche Masse entgegensetzen“, begründete Brüggemann seine – nachvollziehbare – Maßnahme.

In der 40. Minute war Schröder nach einem von Gerrit Mahmutovic getretenen Freistoß zur Stelle. Im direkten Gegenzug hatte Wehrmann nach Flanke von Ben Hermeling das 1:0 auf dem Fuß, doch erneut war Arminias Keeper zur Stelle.

Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie zusehends. Fehlpässe hüben wie drüben prägten das Geschehen. Torchancen resultierten allenfalls aus Standardsituationen. Bezeichnend war Wilmsbergs Führungstreffer in der 60. Minute. Nach einem Eckball wuchtete Hesener den Ball zum 1:0 ins Ibbenbürener Netz.

Der Jubel währte aber nur 13 Minuten. Nach einem Eckstoß traf Lennard Peters zum 1:1. „Es ist bitter, dass wir uns durch einen Standard noch den Ausgleich eingefangen haben. Insgesamt jedoch geht das 1:1 in Ordnung“, befand Brüggemann.

SV Wilmsberg: Schröder – Fischer (26. Rego Diogo/84. Thoms), Dobbe, Markfort, Hermeling – Ochse, Colalongo – Bredeck, Eisfeldt (72. Groll), Wehrmann – Hesener. – Tore: 1:0 Hesener (60.), 1:1 Peters (73.).

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