Basketball: Bezirksliga
Arminia Ochtrup: Drama in den Schlusssekunden

Ochtrup -

Die Basketballer von Arminia Ochtrup können ihre Titelträume wohl begraben. Sie verloren das Verfolgerduell bei Westfalia Kinderhaus II auf dramatische Art und Weise mit 51:52. Dabei hielt der SCA kurz vor dem Ende der Partie alle Trümpfe in der Hand.

Dienstag, 05.02.2019, 11:04 Uhr aktualisiert: 05.02.2019, 14:26 Uhr
Anatolij Meißner (r.) hinterließ einen guten Eindruck.
Anatolij Meißner (r.) hinterließ einen guten Eindruck. Foto: Thomas Strack

Mehr als ärgerlich war die 51:52-Niederlage der Ochtruper Basketballer bei Westfalia Kinderhaus II. Sekunden vor der Schlusssirene leitete ein Ballverlust der zu diesem Zeitpunkt vorne liegenden Arminen den siegbringenden Korbleger des Tabellenzweiten aus Münster ein.

Von der ersten bis zur 40. Minute begegneten sich die beiden Verfolger von Spitzenreiter TV Emsdetten auf Augenhöhe. Keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen, allerdings gelang es auch keinem der beiden Teams, offensiv Akzente zu setzen. „Unsere Trefferquote war zu niedrig, die Anzahl unserer unnötigen Ballverluste zu hoch“, kritisierte Philipp Gaupel . Der Aufbauspieler trat in Kinderhaus auch als Trainer in Aktion, da Damir Bradara kurzfristig erkrankt absagen musste.

Dass den Hausherren zwölf Akteure zur Verfügung standen, den Gästen lediglich sieben, machte sich bemerkbar: Die Münsteraner konnten mehr wechseln und sich so die Kräfte besser einteilen. Bei den Ochtrupern hinterließ Winter-Neuzugang Anatolij Meißner einen guten Eindruck. Über ihn lief der SCA viele gute Fast-Breaks.

Punkte: Gaupel (15), Schiemenz (13), Meißner (11), Leusder (8), Wanink (3) und Rohoff (2).

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