Basketball: Ochtruper verpassen Überraschung
Hätte, hätte, Fahrradkette

Ochtrup -

Über mehr als drei Viertel der Partie lieferten die Basketballer von Arminia Ochtrup dem Spitzenreiter TV Emsdetten einen heißen Kampf, doch am Ende gewannen die Gäste mit 59:54 (26:27).

Dienstag, 12.02.2019, 13:12 Uhr aktualisiert: 13.02.2019, 15:08 Uhr
Anatolij Meißner (r.) machte sein bislang stärkstes Spiel für die Arminen. Ihm gelangen 21 Zähler.
Anatolij Meißner (r.) machte sein bislang stärkstes Spiel für die Arminen. Ihm gelangen 21 Zähler. Foto: Alex Piccin

„Ich kann meine Mannschaft nur loben, aber das ist wohl nur ein schwacher Trost“, fand Damir Bradara, Trainer der Ochtruper Bezirksliga-Basketballer, nach der Niederlage seines Teams. Über mehr als drei Viertel lieferten die Töpferstädter Spitzenreiter TV Emsdetten einen heißen Kampf, doch am Ende gewannen die Gäste mit 59:54 (26:27).

Da sich kurzfristig auch noch Sebastian Schiemenz abgemeldet hatte, fehlte den Hausherren ein weiterer Leistungsträger. Ohnehin standen den Arminen nur sechs Akteure zur Verfügung, was sich in der Schlussphase als entscheidend erweisen sollte.

Mit einer aggressiven Abwehrarbeit machte der SCA seinem Gegner das Leben schwer. „Wir haben super gedeckt und die Körbe dominiert“, freute sich Bradara. In der 26. Minute lag das Heimteam mit 44:34 vorne. Doch die Zuschauer ahnten da bereits Böses. Aufgrund ihrer körperbetonten Spielweise hatten drei Arminen schon vier Fouls angesammelt. Um Hinausstellungen zu vermeiden und nicht noch in Unterzahl zu spielen, nahmen sich die Ochtruper in den Zweikämpfen zurück. Das nutzten die in voller Stärke angereisten Emsdettener, um der Partie noch die Wendung zu geben.

„Echt schade, dass es so gekommen ist. In Bestbesetzung hätten wir wahrscheinlich gewonnen. Aber wie heißt es doch? Hätte, hätte, Fahrradkette. So müssen wir dem Gegner gratulieren“, musste sich Bradara in die Niederlage fügen.

Punkte für Arminia Ochtrup: Meißner (21), Leusder (13), Rohoff (8), Gaupel und R. Bradara (beide 6).

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