Bezirksliga: Spitzenspiel zwischen Vorwärts Wettringen und SV Wilmsberg
„Minimum ist ein Punkt“

Borghorst -

Im Spitzenspiel der Bezirksliga 12 trifft am Sonntag der Tabellenführer SV Wilmsberg auf den Dritten der Liga, Vorwärts Wettringen. Anstoß ist um 15 Uhr in Wettringen.

Freitag, 22.02.2019, 15:42 Uhr aktualisiert: 24.02.2019, 19:06 Uhr
Hoch her ging es bereits im Hinspiel zwischen Wilmsberg und Wettringen. Hier rettet Lukas Schröder mit dicken Backen vor einem Wettringer Angreifer, der von (vermutlich) Marcel Thoms huckepack genommen wird.
Hoch her ging es bereits im Hinspiel zwischen Wilmsberg und Wettringen. Hier rettet Lukas Schröder mit dicken Backen vor einem Wettringer Angreifer, der von (vermutlich) Marcel Thoms huckepack genommen wird. Foto: Gunter Saborowski

Christof Brüggemann und Hendrik Artmann haben es am Donnerstagabend am Rande der Partie Germania Horstmar gegen den VfL Wolbeck schon mal andiskutiert, wie das Spitzenspiel zwischen Wilmsberg und Wettringen am Sonntag verlaufen könnte. Später gesellte sich noch Wettringens Coach Patrick Wensing dazu. Beide Trainer waren sich einig, dass, egal, wie die Begegnung ausgehen wird, die Meisterschaft am Sonntag nicht entschieden werde. Sicher ist allerdings, dass beide Teams um den Titel bis zum Ende spielen wollen.

Dritter und Spitzenreiter treffen aufeinander, 40 Punkte gegen 42, zudem mit jeweils drei Siegen die beiden besten Mannschaften der noch jungen Rückrunde. „Unser Ziel ist: Minimum ein Punkt“, verkündet Brüggemann, dass er auf keinen Fall in Wettringen verlieren möchte. Wie er das anstellen will, wollte der Wilmsberger Übungsleiter am Freitag noch nicht verraten, deutete aber an, dass ein massiertes Mittelfeld mit fünf Akteuren nicht ausgeschlossen sei. „Wettringen hat einige sehr gute Umschaltspieler. Allerdings liegt unsere Stärke auch eindeutig im Angriff“, hat Brüggemann diesen Knoten geistig noch nicht durchgeschlagen. Mit Florian Kappelhoff-Rickert und Lyon Meyering verfügt der FC Vorwärts über zwei Angreifer, die je elf Treffer auf dem Konto haben. Gerold Laschke, der angeblich fehlen wird, kann acht vorweisen, Thorsten Fiefhaus sechs. In Summe haben die Wet­tringer 58 Mal getroffen.

Dem gegenüber stehen Alex Hesener, der allein beim 5:3 im Hinspiel drei Tore erzielte, und 16 „Buden“ auf seinem Konto vereint sowie Alex Wehrmann (8) mit zusammen 24 Treffern. Mit anderen Worten: Verstecken muss sich die Wilmsberger Offensive keineswegs. Aber auch hinten sind die Grün-Weißen aktuell besser als Wettringen, dessen Keeper 35 Mal hinter sich greifen musste, während Lukas Schröder und Frederik Teupen zusammen nur 20 Gegentreffer hinnehmen mussten. „Klar tut Wettringen das 3:5 aus dem Hinspiel noch weh. Die werden sehr motiviert sein; zumal sie sich keine Niederlage erlauben können, wenn sie weiter oben mitspielen wollen. Und ich weiß, dass die eine Liga höher wollen“, erwartet Brüggemann einen sehr engagierten Gegner.

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