Fußball: Generealversammlung des SC Preußen Borghorst
Preußen Borghorst: Spannender Weg in die Zukunft

Borghorst -

Der SC Preußen Borghorst geht in ein richtungsweisendes Jahr. Das machte der Vorstand während der Generalversammlung unmissverständlich deutlich. Wichtigster Punkt auf der Tagesordnung war für viele die geplante Verschmelzung mit dem SV Wilmsberg.

Sonntag, 17.03.2019, 14:12 Uhr aktualisiert: 17.03.2019, 20:26 Uhr
Der Vorstand des SC Preußen Borghorst (v.l.): Jan Röschenkämper (Abteilungsleiter Jugend), Friedhelm Wies und Jürgen Weiermann (beide Sportliche Leiter), Dietmar Mader (2. Geschäftsführer), Paul Brinkert (Kassierer), Karl-Heinz Brinkert (Vorsitzender), Heinz Segbers (kommissarischer Geschäftsführer), Reinhard Rotterdam (2. Vorsitzender), Josef Berning und Egon Ratert (Beisitzer).
Der Vorstand des SC Preußen Borghorst (v.l.): Jan Röschenkämper (Abteilungsleiter Jugend), Friedhelm Wies und Jürgen Weiermann (beide Sportliche Leiter), Dietmar Mader (2. Geschäftsführer), Paul Brinkert (Kassierer), Karl-Heinz Brinkert (Vorsitzender), Heinz Segbers (kommissarischer Geschäftsführer), Reinhard Rotterdam (2. Vorsitzender), Josef Berning und Egon Ratert (Beisitzer). Foto: Detlef Held

„Ein spannendes und aufregendes Jahr liegt hinter uns, ein weiteres spannendes vor uns.“ So begrüßte der Vorsitzende des SC Preußen Borghorst, Karl-Heinz Brinkert , die gut 100 Mitglieder im Vereinslokal Tümler zur Jahreshauptversammlung.

Die große Mehrheit der Anwesenden war neugierig, wie weit die angedachte Fusion mit dem SV Wilmsberg gediehen und warum dieses Zusammengehen überhaupt notwendig ist.

Doch zuvor wurden die Jubilare geehrt. Großen Beifall gab es für Franz Brinkhaus (92), der dem SCP seit 80 Jahren angehört. Ebenfalls 80 Jahre im Verein ist Werner Jacob.

Wohlwollend wurden die Berichte aus den Abteilungen aufgenommen. Besonders erfreulich sind die Leistungen im Nachwuchsbereich, wo sich die Jugendspielgemeinschaft mit dem SV Wilmsberg (die WN berichteten) langsam auszahle, wie Abteilungsleiter Jan Röschenkämper feststellte: „Wir profitieren von der JSG ebenso die Wilmsberger. So kann und soll es weiter gehen.“

Großen Beifall gab es für Kassierer Paul Brinkert, der erstmals seit vier Jahren mit schwarzen Zahlen aufwarten konnte. Dazu Brinkert: „Wir haben unsere Schulden in den Griff bekommen und über 100 000 Euro an Verbindlichkeiten abbauen können.“ Die Kassenprüfer bestätigten eine tadellose Buchführung, und so war die einstimmige Entlastung des Vorstandes Formsache.

Bei den turnusmäßigen Vorstandswahlen wurde Reinhard Rotterdam als 2. Vorsitzender genauso wiedergewählt wie Dietmar Mader als 2. Geschäftsführer und Paul Brinkert als Kassierer. Heinz Segbers wird nach dem Rücktritt von Andreas Nikolaus weiter kommissarisch die Aufgaben des Geschäftsführers wahrnehmen.

Rotterdam, der zusammen mit Karl-Heinz Brinkert im Lenkungsausschuss für eine Fusion mit dem SV Wilmsberg tätig ist, erläuterte den Stand der Gespräche und den Zeitplan. Der sieht vor, dass am 1. Januar 2020 die Verschmelzung der beiden Borghorster Fußballvereine beschlossen wird. Er stellte klar, dass nur ein Zusammengehen der Vereine ein sportliches Überleben möglich macht. „Wir setzen auf die Jugend, um ihr eine sportliche Zukunft zu“, so Rotterdam.

Er betonte, dass alle Mitglieder bei den wichtigen Entscheidungen wie Namensfindung, dem Spielbetrieb und so weiter einbezogen werden. „Wenn wir zusammengehen, haben wir ein Pfund von über 1200 Mitgliedern. Dann hört man uns auch bei der Politik genauer zu.“

„Bürgermeisterin und Verantwortliche in der Verwaltung und Politik stehen dem Vorhaben positiv gegenüber“, erklärte Karl-Heinz Brinkert in seinem Schlusswort. Es hätte gute Gespräche gegeben, auch wenn es noch bei einigen Dingen haken würde. „Die Stadt ermöglichte den neuen Kunstrassen, auch wenn wir uns mit 50 000 Euro als Nutzer finanziell beteiligen müssen. Das ist in 15 Jahren abzubezahlen, in Eigenleistung oder in Bargeld. Kein leichtes Unterfangen, aber durchaus machbar“, ist Brinkert überzeugt.

Noch nicht ausgereift ist die Idee der Stadt, an der Gräfin-Bertha-Straße einen „Sportpark Borghorst“ zu etablieren. Hier ist die Planungsgruppe Rhein aus Laer beauftragt, Vorschläge zu erarbeiten. Dieser Sportpark soll für alle Bürger zugänglich sein. Wie genau, ist noch unklar. „Hierbei werden wir unsere berechtigten Anliegen einbringen, um unseren Spielbetrieb zu garantieren“, erklärte der SCP-Vorsitzende am Freitag.

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