Handball: Bezirksliga
TB Burgsteinfurt stellt sich neu auf

BurgSteinfurt -

Der TB Burgsteinfurt verteilt die Kompetenzen in der sportlichen Leitung neu. So wird Niklas van den Berg in der kommenden Saison nicht mehr Trainer der ersten Mannschaft sein. Es ist nicht die einzige Veränderung, die sich im Burgsteinfurter Trainerteam vollzieht.

Montag, 18.03.2019, 16:38 Uhr aktualisiert: 19.03.2019, 15:52 Uhr
Niklas van den Berg hört als TB-Trainer der ersten Mannschaft auf, um künftig die „Zweite“ zu betreuen.
Niklas van den Berg hört als TB-Trainer der ersten Mannschaft auf, um künftig die „Zweite“ zu betreuen. Foto: Thomas Strack

Sportlich stehen die meisten Entscheidungen noch aus, doch unabhängig davon haben die Handballer des TB Burgsteinfurt die Weichen gestellt und sich im Trainerteam neu formiert.

Quasi als „erste Amtshandlung“, wie der neue TB-Abteilungsleiter Leif Vollert sagt, habe er sämtliche Trainerfragen im Seniorenbereich dank tatkräftiger Unterstützung seiner Vereinskollegen geregelt. Wichtigste Veränderung: Zwischen erster und zweiter Mannschaft vollzieht sich in der Sommerpause ein Rollenwechsel. So wird Jochen Gauls, der zurzeit die zweite TB-Mannschaft in der 1. Kreisklasse trainiert, die erste Männermannschaft übernehmen. Niklas van den Berg, der noch für die „Erste“ zuständig ist, rückt ins zweite Glied und übernimmt von Gauls die „Zweite“. Derweil bleibt Ansgar Cordes Trainer der Landesliga-Handballerinnen, während sich Silvia Peters künftig um die sportlichen Belange der zweiten Damen kümmert.

„Ich kann den Aufwand für Training und Meisterschaftsspiele zeitlich nicht mehr stemmen. Von daher habe ich mich entschlossen, in der neuen Saison kürzerzutreten“, sagt van den Berg, der im Sommer vergangenen Jahres die Nachfolge von Stephan Nocke angetreten hatte. Der scheidende Coach betont, dass sein Entschluss nichts mit der sportlichen Entwicklung der ersten Mannschaft, die sich in der Bezirksliga in argen Abstiegsnöten befindet, zu tun habe.

Da van den Berg auf der anderen Seite aber noch nicht ganz vom Handball lassen will, habe sich die Kompromisslösung mit Stemmerts zweiter Mannschaft angeboten.

Für die ist bis zum Saisonende noch Jochen Gauls zuständig. Der ehemalige TB-Spieler hatte sich früher im weiblichen Nachwuchsbereich engagiert, ehe er nach einer kurzzeitigen Handball-Abstinenz vor drei Jahren die „Zweite“ übernahm, mit der er den Aufstieg in die 1. Kreisklasse schaffte und dort auch den Klassenerhalt bewerkstelligte.

„Nachdem Niklas uns signalisiert hat, dass er kürzertreten will, war Jochen unser Wunschkandidat und erster Ansprechpartner“, erläutert Vollert. Der Grund liegt nahe. Denn Gauls hatte die ehemaligen Jugendspieler Spieler Nils Wiemeler, Finn-Luca Roell, Tom Drunkemölle, Johannes Naendrup und Amin Amine in der „Zweiten“ an den Männerhandball herangeführt. Da erscheint es folgerichtig, dass Gauls deren Entwicklung in der „Ersten“ in der Hand behält; zumal im Sommer weitere Youngster aus der Jugend in den Seniorenbereich nachrücken.

„Wenn man gefragt wird, macht man das natürlich gerne“, gibt Gauls zu verstehen, dass er sich nicht lange habe bitten lassen, als es darum ging, einen neuen Trainer für die „Erste“ zu installieren.

Zugleich kündigt er an, dass die Mannschaft zu kommenden Saison ein „neues Gesicht“, wie er sagt, bekommen werde. Allein schon deshalb, weil mit den bisherigen Leistungstrainern Kevin Aguiar, Robert Barnow und Konrad Tenkamp aufgrund ihrer schweren Verletzungen in diesem Jahr wohl nicht mehr zu rechnen sei.

Fest steht inzwischen auch, dass Ansgar Cordes über die Saison hinaus Trainer der TB-Landesliga-Handballerinnen bleiben wird. Als „alter TBler“, wie Cordes betont, habe er nicht lange zu überlegen brauchen, den Job weiterzumachen. „Wenn das Herz daran hängt, dann macht man gerne weiter“, so der Coach.

Neu im Trainerteam ist Silvia Peters. Nachdem Jürgen Kötterheinrich, der sich zwölf Jahre stark engagierte, angekündigt hat, am Saisonende als Trainer der in der Kreisliga spielenden TB-Reserve auszusteigen, bestand Handlungsbedarf. In Peters fand der Verein in den eigenen Reihen eine Nachfolgerin. „Sie wird der Mannschaft neue Impulse verleihen“, ist sich Vollert sicher.

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