Fußball: Bezirksliga
SV Wilmsberg voller Tatendrang

Borghorst -

Der SV Wilmsberg nimmt Angriff auf die Tabellenspitze. Voraussetzung ist allerdings ein Sieg im Heimspiel gegen Blau-Weiß Aasee. Die Aufgabe hat allerdings besondere Tücken.

Freitag, 22.03.2019, 17:48 Uhr aktualisiert: 22.03.2019, 17:52 Uhr
Raffael Dobbe kehrt ins Wilmsberger Aufgebot zurück.
Raffael Dobbe kehrt ins Wilmsberger Aufgebot zurück. Foto: tps

„Die Jungs scharren mit den Hufen. Es wird Zeit, dass endlich wieder gespielt wird“, versprüht Christof Brüggemann Tatendrang. Die Signale zum Angriff auf die Tabellenspitze der Fußball-Bezirksliga sind bei Trainer und Mannschaft des SV Wilmsberg deutlich zu vernehmen. Voraussetzung ist ein Sieg im Heimspiel gegen BW Aasee .

Auch wenn die Piggen zuletzt witterungsbedingt ausgebremst wurden – in einer Hinsicht tat dem Team die vierwöchige Zwangspause gut. Bis auf Marius Wies, der nach wie vor an einer Adduktorenverletzung laboriert, haben sich sämtliche zuvor angeschlagene oder gesperrte Akteure zurückgemeldet. Zu ihnen zählen Jan Markfort, Raffael Dobbe, Niclas Ochse, Aldo Colalongo und Ricardo Bredeck. „Allesamt haben sie nun einige Trainingseinheiten in den Stiefeln“, sagt Brüggemann, sodass er nun die Qual der Wahl hat, wen er in die Startformation beordert.

Dass die Zwangspause einen „Wundertüten-Effekt“ mit sich bringen könnte, das befürchtet der Coach nicht. Auch der Umstand, dass die Blau-Weißen in der Winterpause gleich sieben neue Spieler an Land gezogen haben, um dem drohenden Abstieg von der Schippe zu springen, kann Brüggemann nicht erschrecken. Schließlich hat er den Gegner in der spielfreien Zeit in Augenschein genommen. „Und die meisten Neuen kenne ich ohnehin.“ Allen voran Innenverteidiger Malte Weusthof , den Brüggemann besonders schätzt. Insidern, die sich mit der regionalen Fußballszene beschäftigen, klingen bei diesem Namen die Ohren. Denn bei Malte Weusthof handelt es sich tatsächlich um den Sohn von Alfons „Alo“ Weusthof, der im Emsland als ehemaliger Trainer des SV Meppen und heutiger Coach des Regionalligisten SSV Jeddeloh Kultstatus genießt.

Aasee holte aus den vergangenen beiden Spielen sechs Punkte und schlug zuvor auch den TuS Recke; der SV Wilmsberg ist also gewarnt. „Wir wollen uns nicht überraschen lassen und die Punkte in Wilmsberg behalten“, gibt Brüggemann das Ziel aus.

Das Hinspiel haben die Piggen in guter Erinnerung, denn das gewannen sie 7:0, wobei Alexander Hesener einen „Viererpack“ schnürte. Liefe es im Rückspiel nur halbwegs so, wären wohl alle Wilmsberger zufrieden.

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