Frauen-Handball: Kreisliga
TV Borghorst: Korken bleiben in den Sektflaschen

Borghorst -

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Daran sollten sich die Handballerinnen des TV Borghorst halten. Eigentlich wollten sie am Sonntag die Meisterschaft feiern, doch es kam anders.

Montag, 08.04.2019, 13:40 Uhr
Annalena Hüsers (2.v.l.) machte mit neun Toren nachhaltig auf sich aufmerksam.
Annalena Hüsers (2.v.l.) machte mit neun Toren nachhaltig auf sich aufmerksam. Foto: Matthias Lehmkuhl

Die Aufstiegsfeier musste verschoben werden. Nach dem 32:28 (19:12)-Heimsieg gegen SC Hörstel wollten die Kreisliga-Handballerinnen des TV Borghorst am Sonntagabend eigentlich die Korken knallen lassen. Weil jedoch Konkurrent Ibbenbürener SpVg III im Auswärtsspiel bei Falke Saerbeck ebenfalls siegreich war, müssen die TVB-Frauen noch bis Freitag warten. Erst wenn das Nachholspiel in Stadtlohn gewonnen wird, gilt es als sicher, dass die Borghorsterinnen in der kommenden Saison in der Bezirksliga spielen.

Der SC Hörstel erwies sich als der befürchtete starke Gegner. In den ersten zehn Minuten begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe (8:7). Danach ließ die Defensive der Gäste nach. Borghorst war jetzt stark in den Zweikämpfen und setzte sich ab (16:10, 19.). Mit einer beruhigenden 19:12-Führung ging es in die Pause.

In der Anfangsphase der zweiten Halbzeit trat die Hörsteler Abwehr wie verwandelt auf. Sie war schneller auf den Beinen und aggressiver. Die TVB-Frauen fanden immer weniger Mittel, das Bollwerk zu überwinden. Beim Stand von 20:18 (39.) zog Borghorsts Trainer Markus Hüwe die Reißleine und nahm die Auszeit. Das half nur kurz, denn in der 44. Minute gelang dem SCH der Anschlusstreffer (21:22).

Danach hatten die Gastgeberinnen das Glück auf ihrer Seite. Hörstel traf nun sehr oft Latte und Pfosten, und Borghorst hielt bis kurz vor Ende einen Zwei-Tore-Vorsprung.

„In der ersten Halbzeit waren wir gut im Fluss. In der zweiten Halbzeit kamen wir nicht mit der Angriffsumstellung von Hörstel zurecht. Aber die kämpferische Einstellung meiner Mannschaft stimmte bis zum Schluss“, fasste Hüwe seine Eindrücke zusammen.

Tore: Hüsers (9/5), Uhlig (8/2), Büscher (6/2), Mühlenbeck (4), Beckmann (2), Gatterdam, Kreft, und Wernsmann (je 1)

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