Fußball: Bezirksliga 12
Torchancen in Hülle und Fülle für den SV Burgsteinfurt

Burgsteinfurt -

Die Partie SV Burgsteinfurt gegen SG Telgte war eine klare Angelegenheit. Der Spitzenreiter der Bezirksliga 12 gewann mit 4:0.

Sonntag, 05.05.2019, 17:40 Uhr aktualisiert: 05.05.2019, 20:12 Uhr
Mit dem langen Bein versucht Philipp Brüggemeyer (l.) den Schuss von Nils Möllers zu blocken, kommt aber zu spät. Es war allerdings auch einer von wenigen Abschlüssen, die die Telgter zu verzeichnen hatten.
Mit dem langen Bein versucht Philipp Brüggemeyer (l.) den Schuss von Nils Möllers zu blocken, kommt aber zu spät. Es war allerdings auch einer von wenigen Abschlüssen, die die Telgter zu verzeichnen hatten. Foto: Günter Saborowski

Im Hinspiel hatte der SV Burgsteinfurt eine 2:0-Führung eingebüßt und in der Schlussphase der Begegnung bei der SG Telgte noch zwei Tore zum 2:2-Ausgleich kassiert. Diese Gefahr bestand im Rückspiel am Sonntag, als die Stemmerter mit 4:0 klar und deutlich gewannen, in keiner Phase der Partie. Im Gegenteil, die Burgsteinfurt hätten, gemessen an ihren Torchancen, deutlich höher gewinnen können, wenn nicht müssen.

Bereits in dem Anfangsminuten hatten Kai Hintelmann (8.) und Lucas Bahlmann (15.+17.) die Führung auf den Stiefel. Die fiel letztlich erst in der 30. Minute, als sich Sam Anyanwu nach Zuspiel von Alex Hollermann aus 20 Metern ein Herz fasste und Telgtes Torwart auf dem falschen Fuß erwischte. Eine Minute später markierte Hollermann per Kopf das 2:0. Lars Kormann hatte sich die Kugel im rechten Halbfeld zurechtgelegt, zog den Ball aufs Tor – und zum Entsetzen von Torwart Max Wulfert brachte Hollermann seinen Kopf noch an den Ball.

Telgtes einzige erwähnenswerte Torchance hatte kurz zuvor Josef Maffenbeier (28.), doch Marcel Brameier entschärfte die Situation ohne wesentliche Mühe.

„Ich hatte mehr Gegenwind von Telgte erwartet; aber vielleicht haben wir es ja auch einfach nur gut gemacht“, rätselte derweil Burgsteinfurts Trainer Christoph Klein-Reesink, warum vom Gegner nicht mehr kam. Bis zum Sechzehner spielten sie mit, dann war Ende der Fahnenstange.

Das setzte sich auch nach dem Wechsel fort, denn es spielte wiederum nur eine Mannschaft. Leider nur vergaßen die Gastgeber zu oft, sich für ihre Mühen zu belohnen. „Acht Tore wären realistisch gewesen“, rechnete Klein-Reesink die Anzahl der Torchancen hoch. Es fielen aber nur ein dritter und ein vierter Treffer.

Den dritten markierte Alex Hollermann (58.), durchgesteckt von Sam Anyanwu, den vierten machte ebenfalls Hollermann, allerdings erst drei Minuten vor dem Schlusspfiff. Er hätte im zweiten Durchgang locker einen Hattrick erzielen können. Sein Aufwand war unermüdlich, aber das Glück im Abschluss war ihm an diesem Spieltag nur zwei Mal hold.

SVB: Brameier - Bode, Brüggemeyer, Hauptmeier, Hintelmann - Schmerling, Feldhues - Bahlmann (52. Mersch), Anyanwu (70. Greiwe), Kormann - Hollermann.

Tore: 1:0 Anyanwu (30.), 2:0 Hollermann (31.), 3:0 Hollermann (57.), 4:0 Hollermann (87.).

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