Fußball: Bezirksliga
Für den SV Burgsteinfurt zählen nur drei Punkte

Burgsteinfurt -

Der SV Burgsteinfurt liefert sich mit dem punktgleichen SC Altenrheine zwei Spieltage vor Saisonschluss ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Schon ein Remis könnte das Ende aller Meisterschaftsträume bedeuten. Behalten die Burgsteinfurter in diesem Fotofinish die Nerven?

Freitag, 17.05.2019, 15:28 Uhr aktualisiert: 19.05.2019, 14:18 Uhr
Mit vereinten Kräften wollen es Jens Hauptmeier (li.) und Alex Hollermann morgen angehen lassen, wenn es gilt, drei Punkte gegen den SC Greven 09 einzufahren.
Mit vereinten Kräften wollen es Jens Hauptmeier (li.) und Alex Hollermann morgen angehen lassen, wenn es gilt, drei Punkte gegen den SC Greven 09 einzufahren. Foto: Thomas Strack

Relegationsrunde hin oder her – mit Nebensächlichkeiten, die zum gegenwärtigen Zeitpunkt nur ablenken, will sich Christoph Klein-Reesink nicht beschäftigen. Was zählt, ist das Spiel am Sonntag gegen den SC Greven 09 . „Das wollen wir gewinnen und dann am liebsten direkt aufsteigen“, erklärt der Trainer des heimischen Fußball-Bezirksligisten SV Burgsteinfurt ohne Umschweife.

Die Stemmerter sind in der Tat gut beraten, ihre Blicke auf die Dinge zu richten, die sie beeinflussen können. Und das sind die beiden ausstehenden Punktspiele gegen Greven 09 und abschließend bei Cheruskia Laggenbeck. Was darüber hin­aus passiert, steht nicht in der Macht des SVB.

Sicherlich ist die Aufgabe, die die Burgsteinfurter am Sonntag vor der Brust haben, anspruchsvoll genug. So gab es nicht wenige Insider, die den Grevenern zugetraut hatten, bis zum Saisonfinale um den Titel mitzuspielen. Dass das nicht ganz geklappt hat, lag maßgeblich an den durch zahlreiche Verletzungen ausgelösten personellen Engpässen.

Dieses Schicksal hat auch den heimischen Vertreter ausgerechnet auf den entscheidenden Metern des Saisonendspurts ereilt. „Grundsätzliches hat sich im Laufe der Woche nicht verändert“, erklärt Klein-Reesink mit Blick auf den ausgedünnten Kader. Daniel Brake und Kai Hintelmann, der seine Gelbsperre abgesessen hat, sind wieder dabei.

Dafür fällt am Sonntag jedoch Ricardo da Silva aus. Der Offensivakteur hatte bekanntlich in Riesenbeck in der Nachspielzeit einen Schlag auf das Nasenbein erhalten. Eine Untersuchung in einer Spezialklinik soll Klarheit über die Art der Verletzung bringen.

Auch auf Grevener Seite sah sich Trainer Andreas Sommer zuletzt veranlasst zu improvisieren. Beim 4:2-Sieg gegen Preußen Lengerich fehlte Stoßstürmer Nic Kriwet verletzungsbedingt, während Emre Kücükosman rotgesperrt ist.

Doch auch ohne die beiden rollt eine gehörige Portion Qualität auf die Stemmerter zu. Dafür stehen Patrick Fechtel und Bernd Lakenbrink, die über die Außenbahnen für viel Dampf sorgen. Das Hinspiel endete 0:0.

 

Wir wollen gewinnen und am liebsten direkt aufsteigen.

Christoph Klein-Reesink
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