34. Steinfurter Abendrennen
34. Steinfurter Abendrennen: Mehr Klasse als Masse bei der Elite

Burgsteinfurt -

Vladi Riha hat das Eliterennen bei der 34. Auflage des Steinfurter Abendrennens gewonnen. Die Steinfurter Teilnehmer hatten mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun. Das Starterfeld bei den Elite-Fahrern war diesmal nicht so stark besetzt wie sonst.

Sonntag, 02.06.2019, 17:52 Uhr
Vladi Riha (kleines Foto) gewann das Eliterennen des 34. Steinfurter Abendrennens durch die historische Innenstadt von Burgsteinfurt und entlang des Wasserschlosses. .
Vladi Riha (kleines Foto) gewann das Eliterennen des 34. Steinfurter Abendrennens durch die historische Innenstadt von Burgsteinfurt und entlang des Wasserschlosses. . Foto: Matthias Lehmkuhl

Der Höhepunkt des Steinfurter Abendrennens ist das Kriterium über 70 Runden (73,5 Kilometer) der Elite. Bei der 34. Auflage des beliebten Rundrennens durch die historische Altstadt von Burgsteinfurt glänzte diesmal nicht ein großes Fahrerfeld, sondern der Ablauf mit viel Spannung bis zur letzten Runde.

Denn mit Vladi Riha ( VC Vegesack ), Alexander Nordhoff (Team Kern-Haus), Alexander Hötte (Stevens Racing Team) und Hans Pirius (RSG Hürth) machten vier Fahrer rund 20 Runden vor Ende des Kriteriums den Sieg unter sich aus.

Das Quartett hatte sich einen großen Vorsprung erarbeitet nd jeweils ihr Punktekonto aufgefüllt. Alexander Nordhoff versuchte, als noch zehn Runden zu fahren waren, das Rennen von vorne zu gewinnen. Sein Vorsprung vor den drei Verfolgern wuchs bis auf rund sieben Sekunden an, schmolz aber Runde für Runde. Vladi Riha, Alexander Hötte und Hans Pirius gaben sich noch nicht geschlagen, arbeiteten gut zusammen und holten Alexander Nordhoff in der 65. Runde ein. Alles lief auf eine Entscheidung in der Schlussrunde hin. Vladi Riha hatte bis dahin 15 Punkte, Alexander Nordhoff und Alexander Hötte je zwölf und Hans Pirius sieben Wertungspunkte auf ihrem Konto. Den Schlusssprint gewann dann Vladi Riha und sicherte sich damit den Sieg im Elite-Rennen vor Alexander Nordhoff und Alexander Hötte.

1/0

„Das Ziel war, aufs Treppchen zu fahren. Ich wusste, dass es hinten heraus noch einmal schwer wird. Ich habe auf Alexander Nordhoff und Alexander Hütte geachtet. Als die anzogen, bin ich noch mal losgefahren und bin natürlich glücklich, dass ich gewonnen habe“, sagte Vladi Riha. „Als Alexander Nordhoff sich absetzte, sagte ich zu Alexander Hötte und Hans Pirius, weil ich viel Erfahrung habe, lasst ihn mal fahren, der verhungert noch. So ist es dann auch gekommen“, so der 46 Jahre alte Fuchs weiter. „Vladi ist im Sprint schneller als ich. Das hat er wieder eindrucksvoll bewiesen“, musste Alexander Nordhoff zugeben.

Felix Wigger vom Team Rolinck und Lukas Kersting, eigentlich Mountainbiker vom RSV Friedenau Steinfurt, beendeten vorzeitig ihren Wettkampf. „Das Rennen war 15 Runden zu lang für mich“, meinte Felix Wigger. Abendrennen-Organisator Ludger Mester war ziemlich enttäuscht über das kleine Fahrerfeld der Elite. Denn das Abendrennen hatte mit dem parallel stattfindenden Amateurrennen „Rund um Köln“ unplanmäßig starke Konkurrenz bekommen: „Ich habe gehört, dass viele Fahrer die bisher bei uns teilgenommen haben und gerne bei uns fahren wollten, ein Starverbot für Steinfurt bekommen haben. Unser Rennen ist seit Jahrzehnten am ersten Samstag im Juni. Das ist ein bisschen dumm gelaufen.“

Das Rennen war 15 Runden zu lang für mich.“

Felix Wigger vom Team Rolinck
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