Fußball: B-Jugend-Kreisliga A Steinfurt
JSG Wilmsberg/Borghorst krönt sich zum Meister

Borghorst -

Die JSG Wilmsberg/Borghorst hat im Fernduell mit dem FSV Ochtrup einen kühlen Kopf bewahrt. Am letzten Spieltag besiegte die Jugendspielgemeinschaft den FC Eintracht Rheine II und machte damit die Meisterschaft perfekt. Eine prima Harmonie innerhalb der Truppe sowie eine ausgeprägte Heimstärke zeichneten das Team von Trainer Björn Gedenk aus.

Montag, 03.06.2019, 11:02 Uhr aktualisiert: 03.06.2019, 14:28 Uhr
Die B-Junioren der JSG Wilmsberg/Borghorst sicherten sich mit einem 6:2-Heimsieg über den FC Eintracht Rheine II die Meisterschaft in der Kreisliga A.
Die B-Junioren der JSG Wilmsberg/Borghorst sicherten sich mit einem 6:2-Heimsieg über den FC Eintracht Rheine II die Meisterschaft in der Kreisliga A. Foto: Alex Piccin

Die B-1-Fußballer der JSG Wilmsberg/Borghorst haben ihr Meisterstück in der Kreisliga A mit einem eindrucksvollen 6:2-Heimsieg gegen den FC Eintracht Rheine II perfekt gemacht. Ein bemerkenswert klares Ergebnis insofern, da der FCE vor zwei Wochen noch den Wilmsberger Titelkonkurrenten FSV Ochtrup mit 4:1 niedergerungen und damit Schützenhilfe geleistet hatte.

„Wir waren positiv nervös. Ich war mir aber sicher, dass wir es auf unserem eigenen Platz packen würden“, sagte Trainer Björn Gedenk im Anschluss. In der Meisterrunde blieb seine Mannschaft als einzige daheim ungeschlagen. Vor den Rheinensern war Gedenk gewarnt, doch die JSG spulte ihr Pensum gekonnt herunter und wischte schnell alle Siegeszweifel beiseite. Tim Peterskeit (3.) und Friedrich Eckelmeier (10.) brachten den Gastgeber in Führung, der Anschlusstreffer durch ein Eigentor von Jonas Pöhlker (15.) streute keinen Sand ins Getriebe.

Nach dem Seitenwechsel langten Eckelmeier (43.) sowie Janis Thoms (48., 51.) zu. Louis Altena (71.) machte das halbe Dutzend voll, Fynn Unterauer-Diederich (78.) erzielte den 2:6-Endstand für den FCE.

Was die Grün-Weiß-Schwarzen besser als die Konkurrenz in dieser Spielzeit gemacht haben, war auch mentaler Natur, so Gedenk: „Das ist eine richtig gute Truppe, die auch privat viel zusammen macht. Nach einer halbwegs katastrophalen Findungsrunde haben wir richtig geil gespielt.“ Der Coach ist auch in der kommenden Saison für die B 1 verantwortlich. Sechs Spieler des aktuellen Kaders bleiben ihm erhalten, dazu gesellen sich Jungs aus der abgemeldeten B 2 sowie die aufrückenden C-Junioren. Durchaus ein Kader mit Bezirksligaformat, findet Gedenk.

Aus der jetzigen Mannschaft möchte er eigentlich niemanden hervorheben, doch mit den größten Sprung haben zwei Spieler gemacht: „Unser Kapitän Torben Schlieckmann ist immer vorneweg gegangen. Auch Linksverteidiger Elias Kamawal hat eine Bombensaison gespielt.“

Der Weg in die Bezirksliga ist trotz Titelgewinns aber noch nicht gemeistert, denn jetzt geht es ans Eingemachte. Als Meister steigt die JSG nicht direkt auf, sondern muss zunächst eine Aufstiegsrunde gegen andere A-Liga-Champions überstehen.

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