Fußball: Kreisliga A Steinfurt
Nils Uphoff rettet Preußen Borghorst einen Punkt

Borghorst -

Einen unterhaltsamen Fußballnachmittag bekamen alle geboten, die sich am Sonntag für den Besuch des Spiels Preußen Borghorst gegen die SpVgg Langenhorst/Welbergen entschieden hatten. In einer Partie mit allerlei Wendungen gab es am Ende für beide Teams einen Punkt. Dabei verhinderte ein Neuzugang, dass die Preußen nicht auf der Verliererseite standen.

Sonntag, 18.08.2019, 18:34 Uhr aktualisiert: 18.08.2019, 20:56 Uhr
Mittelstürmer Nils Uphoff (M.) ging dahin, wo es weht tut. Der unermüdliche Einsatz des Borghorster Neuzugangs wurde am Sonntag mit zwei Toren belohnt.
Mittelstürmer Nils Uphoff (M.) ging dahin, wo es weht tut. Der unermüdliche Einsatz des Borghorster Neuzugangs wurde am Sonntag mit zwei Toren belohnt. Foto: Marc Brenzel

Mit einer Punkteteilung musste sich der SC Preußen Borghorst anfreunden. Das Heimspiel gegen die SpVgg Langenhorst/Welbergen gestaltete sich als ein turbulentes 3:3, in dem Neuzugang Nils Uphoff erst in der Schlussminute den Ausgleich der Hausherren erzielte. Insofern sprach deren Trainer Michael Straube im Anschluss auch von einem „glücklichen Unentschieden“.

Obwohl seine Mannschaft nach Toren von Mert Karatoprak (20.) und Uphoff (42.) bei einen Gegentreffer von Lukas Steinlage (30.) zur Pause mit 2:1 vorne lag, zeigte sich Straube alles andere als zufrieden: „Das war nicht zu vergleichen mit unserer Leistung in der Vorwoche gegen den Skiclub.“ Mit Fortuna war der SCP im Bunde, als Christian Holtmann kurz vor dem Halbzeitpfiff mit einem Schlenzer nur die Latte anvisierte.

Das A-Liga-Punktspiel zwischen Preußen Borghorst und der SpVgg Langenhorst/Welbergen

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  • Die Preußen-Trainer Michael Straube und Florian Gerke (r.) wollten nach dem 1:0-Sieg zum Saisonauftakt nun auch gegen die Langenhorster dreifach punkten.

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  • Dagegen hatte SpVgg-Coach Thomas Fraundörfer selbstverständlich etwas einzuwenden.

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  • Fraundörfer schickte eine richtig junge Truppe auf den Borghorster Kunstrasen. Verteidiger Max Schulze Bründermann (l.) war einer von vier U-20-Akteuren in der Langenhorster Startformation.

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  • Für mehr Erfahrung bei der SpVgg steht Dominik Düker (l.).

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  • Seit Sommer spielt Mert Karatoprak (l.) für den SCP. Am Sonntag erzielte er sein erstes Saisontor für seinen neuen Verein.

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  • Gleiches gelang dem aus Emsdetten geholten Mittelstürmer Nils Uphoff (M.).

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  • Er durfte sich für zum zwischenzeitlichen 2:1 gratulieren lassen.

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  • Christian Holtmann (r.) schlenzte kurz vor der Pause einen Ball an die Latte. Zuvor hatte er schon das 1:1 von Lukas Steinlage vorbereitet.

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  • Im zweiten Abschnitt waren fast nur noch die Gäste am Drücker.

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  • In vorderster Linie griff Marcel Vollenbroeker an.

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  • Preußen-Torwart Janis Over streckt sich vergebens: Der Elfmeter von Dominik Düker zum 2:2 ist zu platziert.

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  • Nils Uphoff (M.) warf sich in jeden Zweikampf.

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  • SpVgg-Kapitän Alexander Holtmann machte mal wieder eine ganz starke Partie.

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  • Das traf lange auch auf Christian Kuhmann zu, doch ausgerechnet in der Schlussphase unterlief dem Langenhorster Torwart ein Lapsus.

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Die Gäste aus Ochtrup packten nach dem Wiederbeginn zwei Schippen drauf. „So wie im ersten Abschnitt konnte es auch nicht weitergehen. Das habe ich in der Kabine deutlich angesprochen“, erklärte SpVgg-Coach Thomas Fraundörfer.

Seine Truppe gab von nun an den Ton an, während von den Borghorstern lange Zeit nichts mehr kam. Für Straube unverständlich: „Dabei hatten wir uns doch vorgenommen, mutiger zu spielen.“

Forscher traten hingegen nur die Langenhorster auf, die durch einen von Dominik Düker verwandelten Elfmeter – Preußen-Keeper Janis Over hatte Düker zuvor in der Luft regelwidrig angegangen – zum Ausgleich kamen (64.). Die Schwarz-Gelben hatten nun deutlich Oberwasser. Die junge Garde aus der Töpferstadt, in deren Reihen vier U-20-Akteure standen, investierte mehr. Dass Christian Holtmann sieben Minuten vor dem Ende das 3:2 gelang, war daher verdient.

Erst danach erkannten die Preußen den Ernst der Lage und warfen alles nach vorne. Einen Kopfball-Aufsetzer von Jonas Baumann konnte Christian Kuhmann nicht festhalten, und Uphoff staubte mit langem Bein zum finalen 3:3 ab (90.).

„Das ist gerade ein richtig bitterer Moment, das muss ich schon so sagen. Aufgrund der Vorstellung in der zweiten Halbzeit hätten wir sicherlich einen Sieg verdient gehabt.Trotzdem: Auf die Leistung nach dem Wechsel können wir aufbauen“, fasste Fraundörfer seine Eindrücke zusammen.

Preußen Borghorst: Over – Weiermann (63. Reiß), Matic (46. Wehrmann), Brake, Wierling (63. Theune) – Mader, Krumme – Baumann, Karatoprak (82. Olden), Rausch – Uphoff.

SpVgg Langenhorst/Welbergen: Kuhmann – Schulze Bründermann, A. Holtmann, S. Schwering (81. Wesseling) – Omar, Düker, Steinlage, Holtmannspötter (70. M. Wenning) – K. Wenning (89. Heinrich), Vollenbröker (72. Schepers), C. Holtmann.

Tore: 1:0 Karatoprak (20.), 1:1 Steinlage (30.), 2:1 Uphoff (42.), 2:2 Düker (64., Fouelfmeter), 2:3 C. Holtmann (83.), 3:3 Uphoff (90.).

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