Bezirksliga 12: SV Burgsteinfurt verliert Spitzenspiel in Greven
Kriwets Wucht ist des Guten zu viel

GREVEN -

Um in einem Spitzenspiel erfolgreich zu sein, muss fast alles passen. Dem SV Burgsteinfurt machten beim 1:2 (0:1) gegen den SC Greven 09 gleich mehrere höchst unglückliche Umstände einen Strich durch die Rechnung. Nun sind die Stemmerter erstmal Verfolger des siegreichen Kontrahenten aus der Schöneflieth.

Sonntag, 15.09.2019, 20:04 Uhr
Burgsteinfurts Bo Weishaupt (l.), hier im Clinch mit Grevens Laszlo Berges, brach häufig zur Grundlinie durch. Fand aber selten einen passenden Abnehmer. Am Ende waren Berges und Co. mit 2:1 siegreich gegen die Stemmerter.
Burgsteinfurts Bo Weishaupt (l.), hier im Clinch mit Grevens Laszlo Berges, brach häufig zur Grundlinie durch. Fand aber selten einen passenden Abnehmer. Am Ende waren Berges und Co. mit 2:1 siegreich gegen die Stemmerter. Foto: Christian Lehmann

Während die Burgsteinfurter aufgrund vieler Ausfälle auf einigen Positionen zur Improviation gezwungen waren, durfte Grevens Trainer Andreas Sommer sein gesamtes Tafelsilber auf die Platte schicken. Darunter auch Nicolas Kriwet , der wie schon vor einer Woche beim SV Wilmsberg den Unterschied machen sollte.

Um seinen ersten Geniestreich kurz vor der Pause gab es jedoch Diskussionen. Kriwet war über die Außenbahn durchgebrochen und setzte sich robust – für den Geschmack der Gäste zu robust – durch, in der Mitte drückte Patrick Fechtel den Ball über die Linie (1:0/43.).

„Das 1:0 bricht uns natürlich das Genick. Der Schiedsrichter hat vorher alles abgepfiffen. Es hat mich sehr gewundert, dass er das nicht pfeift. Man kann die Situation allerdings vorher anders klären“, so SVB-Trainer Christoph Klein-Reesink.

Bis zum 1:0 war es ein klassisches Spitzenspiel. Beiden Teams war zunächst der gegenseitige Respekt anzumerken, denn taktisch wagten beide kaum Spirenzken. Aus ihrem Ballbesitz-Plus schlugen die Gäste nur selten Kapital. Gefährlich wurde es nur nach einem Freistoß von Alex Hollermann an das Außennetz (10.). Noch näher dran an einem Treffer war Grevens Patrick Fechtel, der eine Minute später nur den Außenpfosten traf.

Nach der Pause jagte dann wieder Kriwet die Linie entlang und bediente Emre Kücükosman – 2:0 (63.). Burgsteinfurt verkürzte postwendend, nach Ablage Kai Hintelmanns traf Sam Anyanwu zum 2:1 (67). Die Schlussphase wurde dann kribbelig, die beste Ausgleichschance vereitelte Kücükosman, der einen strammen Schuss Nico Schmerlings auf der Linie entschärfte (84.).

Auch Alex Hollermann traf frei vor dem Kasten nicht (85.). Die Nullneuner ließen auf der Gegenseite einige gute Kontermöglichkeiten liegen.

Klein-Reesink hätte die Partie gerne mit Spielern wie Jonas Grütering, Lars Bode, Thomas Artmann oder Lars Kormann bestritten. „Es waren Räume da, aber wir haben sie nicht bespielt. Mir hat die nötige Körpersprache bei einige gefehlt.“

SV Burgsteinfurt : Kapke – Hintelmann, Brüggemeyer, Moor (46. Hauptmeier, Inenguini – Schmerling, Feldhues (65. Greiwe) – Weishaupt, Anyanwu (87. Wiepen), Faria da Sila - Hollermann

Es waren Räume da, aber wir haben sie nicht bespielt. Mir hat die nötige Körpersprache bei einigen gefehlt.

Christoph Klein-Reesink
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