Fußball: Frauen-Bezirksliga 6
Ahlers wird für den FC Galaxy Steinfurt zum Albtraum

Steinfurt -

In der Partie bei SW Esch wäre für den FC Galaxy Steinfurt unter Umständen mehr möglich gewesen. Weil aber zwei Sachen nicht so liefen, stand unter dem Strich eine 0:4-Niederlage. Eine Spielerin machte den Gästen dabei ganz besonders zu schaffen.

Montag, 07.10.2019, 14:38 Uhr aktualisiert: 08.10.2019, 17:20 Uhr
Ezki Tuztekin und dem FC Galaxy wurden am Sonntag echte Schmerzen bereitet. Dafür verantwortlich war in erster Linie Stephanie Ahlers.
Ezki Tuztekin und dem FC Galaxy wurden am Sonntag echte Schmerzen bereitet. Dafür verantwortlich war in erster Linie Stephanie Ahlers. Foto: Thomas Strack

Die Galaxy-Fußballerinnen haben am Sonntag wettbewerbsübergreifend ihre dritte Niederlage der Saison einstecken müssen. Bei SW Esch unterlag der Bezirksliga-Aufsteiger mit 0:4 (0:2). Für die Gäste aus Stemmert hatte der sportliche Albtraum einen Namen: Stephanie Ahlers , die alle vier Tore erzielte.

„Ich hatte zwar auf einen Punkt gehofft, aber es sollte nicht sein“, blickte Trainer Hennes Jerzinowski auf die 90 Minuten zurück. Seiner Meinung nach hätte seine Mannschaft eine ordentliche Leistung abgeliefert. Zwei Kritikpunkte waren aber augenscheinlich: Vorne gelang es dem FCG nicht, den Ball im Tor unterzubringen, und hinten bekamen die Steinfurterinnen Ahlers einfach nicht unter Kontrolle. „Dabei ist unsere Abwehr sonst eigentlich ein Bollwerk“, so Jerzinowski.

Die ersten beiden Tore (13./40.) resultierten aus direkt verwandelten Freistößen, von denen der erste laut Jerzinowski nicht unbedingt hätte gepfiffen werden müssen. Vor dem 0:2 sei seine Elf dem Ausgleich sogar näher gewesen als der Gegner. Verschweigen wollte der Galaxy-Coach aber auch nicht, dass seine Torhüterin Katharina Nicolaus mehrere Chancen der Schwarz-Weißen entschärfen musste.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts langte Ahlers zwei weitere Mal hin (49./52.), was eine Aufholjagd der „Galaktischen“ nahezu unmöglich machte. Die Gäste wollten zwar, aber ohne Torjägerin Betül Tekin fehlte es ihnen an der nötigen Explosivität.

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